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Sparen, aber nicht überall....

Seit kurzem dürfen wir in der Schule auch nicht mehr selbst erstelltes Unterrichtsmaterial kopieren. Es fällt eh nie viel an, im Schnitt nicht mal 30 Seiten in der Woche! Die Stadt hat aber dafür schon Geld, 3700 Euro! (sie ist für unseren Aufwand zuständig) Die Sponsoren des kurzlebigen Kunstwerks hinter dem Link wollen angeblich nicht genannt werden...Insgesamt hat die Eisskulptur übrigens 40.000  Euro gekostet. So selbstlos die Sponsoren, reinste Engel müssen die sein... Wer´s glaubt wird selig... Die Geschäftsleute des Platzes sind übrigens teilweise Stadträte in der regierenden Stadtpartei (schwarz) 

Zum Magenweh kriegen und die habe ich jetzt auch...!

Nickname 11.12.2006, 22.49

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Kommentare zu diesem Beitrag

2. von Pat

Wenn das Geld knapp ist, finde ich, sollte man es für wichtigere Dinge ausgeben als für solche vergänglichen Kunstgegenstände.
Ich darf darüber gar nicht nachdenken, für was unsere Steuergelder verschwendet werden, die auf der anderen Seite bei sozialen Dingen eingespart werden müssen. wut

Da kann ich dich voll und ganz verstehen. Und soziale Dinge stelle ich immer noch vor der Kunst, auch wenn ich ein Kunstfan bin.

LG Pat

vom 13.12.2006, 15.53
1. von Eveline

Ganz leise: ist das schööön ;)
(hast die Galerie angeschaut?)

Bevorzugt an einem Ort, wo's kalt ist oder wenigstens um eine Zeit, in der's kalt ist....

Aber ich versteh schon, was du meinst, irgendwie ist das typisch, da machen sie einen Riesen Zirkus mit drei Anträgen mit jeweils vier Durchschriften, wenn eine Sekretärin einen Bleistift braucht und andererseits: die großen Beträge hauen sie raus als wär's nix.....

Aber schön ist ähm war er schon, euer Baum - und der kleine Lindwurm erst recht :)

Huggels, schönen Abend - ärger dich ned.....

vom 11.12.2006, 23.40
Antwort von Nickname:

Ich habe den Baum noch nicht gesehen. Dabei steht er nur 3 Minuten von meiner Schule entfernt. Keine Zeit. Und ich wusste es auch nicht.
Im Grunde bin ich ja deiner Meinung. Solche Kunst ist schön und gerade, dass sie so hinfällig ist, ein gutes Symbol für loslassen können. Aber sie sollten wirklich Sponsoren finden, weil sie bei uns so knausern. Es behindert ja die Arbeit! Die Kaufleute dieses Hauptplatzes wollen Initiativen. Weil sie gegen ein neues großes Einkaufcenter in der Nähe ankämpfen. Die wären sicher bereit gewesen, mehr beizutragen. Aber einige sind auch Stadträte mit der richtigen Partei. Diesmals die Schwarzen. Verstehst... *grummel*
lg. an das  umtriebige Luposinchen!

Sparen, aber nicht überall....

Seit kurzem dürfen wir in der Schule auch nicht mehr selbst erstelltes Unterrichtsmaterial kopieren. Es fällt eh nie viel an, im Schnitt nicht mal 30 Seiten in der Woche! Die Stadt hat aber dafür schon Geld, 3700 Euro! (sie ist für unseren Aufwand zuständig) Die Sponsoren des kurzlebigen Kunstwerks hinter dem Link wollen angeblich nicht genannt werden...Insgesamt hat die Eisskulptur übrigens 40.000  Euro gekostet. So selbstlos die Sponsoren, reinste Engel müssen die sein... Wer´s glaubt wird selig... Die Geschäftsleute des Platzes sind übrigens teilweise Stadträte in der regierenden Stadtpartei (schwarz) 

Zum Magenweh kriegen und die habe ich jetzt auch...!

Nickname 11.12.2006, 22.49| (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: beruflich

erfolglos

Der Kampf um die Webseite ist verloren.

Ich kann gar nicht mehr nachvollziehen, warum ich mich damals so reingekniet habe, was geht mich die Schulorganisation eigentlich an? Statt dessen hätte ich eine eigene Webseite machen, oder den freien Himmel genießen können.
Cheffe hat sehr nett gemailt:  
"Nicht alles gleich so zu Herzen nehmen, du hast das bisher sehr gut gemacht u. wir brauchen nur einen Weg zu finden (u. den gibt es.), Kohle u. Anforderungen unter einen Hut zu bringen. Das ist alles.
Siehst Du, es scheint sogar wieder die Sonne draußen."

Er will aber was. Nämlich, dass ich es ohne CMS mache. Auf irgend einem Server des Amtes. Er will mich rumkriegen.

Der Tag war saumäßig stressig. Ich hatte nicht mal gefrühstückt. Arbeit im Akkord, ständig unter Zeitdruck und nur 5 Minuten Pause. Ich wunderte mich selbst, wie ich das durchhielt. Werden wohl die Algen geholfen haben.
Jetzt bin ich seelisch und körperlich wieder an einem Tiefpunkt.

Nickname 11.12.2006, 22.16| (3/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: beruflich

Über einen Sinn

Die Disharmonie des Menschen ist Teil des Schöpfungsplans. Die Harmonie (Paradies) ließe und stagnieren, ja wir wären umsonst geboren. Wir sind auf der Welt, die Unvollkommenheit zu erleben, die vielen Knoten in uns zu fühlen, zu erkennen und eventuell auch aufzuknüpfen. Eventuell, denn es reicht auch schon, von ihrer Existenz zu wissen. Darum haben wir die Freiheit, sie auch zugeschnürt zu lassen. Wenn wir uns mit diesen beengenden inneren Stricken versöhnen ist es gut, wenn nicht, haben wir sie zumindest erlebt. Aber am wichtigsten ist eben, die Unvollkommenheit überhaupt wahrnehmen. Und zugleich die Vollkommenheit eben durch diese Existenz so vielfältiger Seiten in uns. Wir sind ein Universum und zugleich zerbrochen, Licht und Dunkelheit steckt in unserem Wesen. So können wir ahnen, was Vollkommenheit bedeuten könnte.
Um tiefer wahrzunehmen, braucht es das Leid. Auch das Sehen anderen Leids. Manches Leid anderer ist unverhältnismäßig groß, man liest davon und denkt, das geht ganz sicher über alle Kräfte. Trotzdem tappe ich nicht in die Falle, es wie die Kirchen, als besondere Gnade zu interpretieren. Da ich für die Existenz von großer Ungerechtigkeit keine Lösung finde, lege ich den Gedanken daran ab. Quasi wie in eine Schublade, die ich ja jederzeit wieder öffnen kann. Aber ich habe einen Auftrag: Leid zu mindern und sei es nur im kleinen.

Das Streben nach innerer Harmonie entsteht aus der Sehnsucht nach dem Paradies. Dort haben wir im Diesseits jedoch keinen Platz und müssen deshalb scheitern.
Manchmal gelingt Vollkommenheit aber doch, in Momenten der Liebe.

So irgendwie ist im Moment meine Daseinsphilosophie. Unvollkommen, ich weiß. Hoffentlich nach einiger Zeit wieder etwas weiter entwickelt. Aber im Groben bin ich schon sehr davon überzeugt.


Nickname 11.12.2006, 02.58| (4/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: nachdenklich

Sonntagsruhe dem Konsumdiktat unterordnen?

Nachdem heute mein Besuch abgefahren war, bin ich gerostet.

trine_rostet.jpg Wer aber rostet bloggt nicht!

Sonntagsrosten ist schön. In Wahrheit macht es rostfrei. Pflichten.

Wie ich gehört habe, kämpfen einige Geschäftsleute darum, auch Sonntags offen halten zu dürfen. In Wien haben es einige illegal getan. Falls sich das durchsetzt sehe ich schwarz für die Familien. Natürlich haben die Geschäftsleute Kreide gefressen. Keiner müsse am Sonntag arbeiten, nur auf freiwilliger Basis, hieß es. Und zusätzliche Angestellte könne man dann auch aufnehmen.

Das glaube ich nicht!! Durch den längeren Samstag gab es auch nicht mehr Arbeitsplätzer! Eine Verkäuferin und Mutter erzählte mir, sie wurde damals indirekt genötigt, samstags zu arbeiten. Mehr gekauft soll werden. Ja, haben die Menschen denn mehr Geld auszugeben, wenn der Sonntag für einen höheren Umsatz zum Alltag wird? Profitieren wird immer nur der Großunternehmer.

Sorgsamer Umgang mit den Menschen führt zu besserer Produktivität! --> Das ist wohl das einzige Argument, dass bei Unternehmern ziehen würde.

Ich für meinen Teil würde für den frei bleibenden Sonntag jederzeit bei Protesten aktiv mitmachen. Auch wenn es mich nicht direkt betreffen würde. Denn ich will, dass die Menschen sich den Sonntag frei gestalten können. Man darf die Gesellschaft doch nicht nur auf ihren Konsum reduzieren!

Allianz für einen freien Sonntag

Nickname 10.12.2006, 23.30| (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: politisch

Aus der Ecke des Journalismus

Nickname 10.12.2006, 00.17| (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: politisch

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