Ausgewählter Beitrag

Kalenderblatt Februar und Herr Klages

kalenderblatt_febr07_kl.jpg

Ein einziges Mal war diesen Januar bei uns schlechtes Wetter... (und nun heute wieder einmal) Als ich im Januar vom Küchenfenster aus dieses Foto schoss und es dann für das Kalenderblatt auswählte, hatte ich schon eher angenommen, dass der Februar so werden würde. Denkste, Sonnenschein zum Quadrat und Plusgrade...

Es sollte öd aussehen. Um die Tatsache zu verstärken, dass es bei solchem Wetter vor dem Compi doch wirklich viel viel schöner ist als draußen! ;-) Das Zitat das ich suchte sollte von beschwerlichem Leben handeln, das mühsame Leben, hach!
Auf der Seite 1001 Aphorismen hoffte ich, ein passendes Zitat zu finden.
Als mir aber dann der Spruch von Kuno Klaboschke alias Klaus Klages entgegen grinste, war es vorbei mit dem bitteren Ernst. Ich musste lachen...
Schnell war der Autor angeschrieben und um die Erlaubnis gebeten, sein Zitat bringen zu dürfen. Wie ihr seht durfte ich. Mehr noch, ich bekam gleich auch den umgedichteten Text über das  Zarewitsch-Lied zugeschickt, mit der Aufforderung, es zu singen. *ggg*! Das Zitat ist nämlich eine Zeile besagter Neudichtung. (Die Melodie fand ich leider nicht, sonst hätte ich gesungen, ehrlich!!)

In diesen Tagen ist Klaus Klages in vieler Bloggermunde. Das ist gut so, er hat es sich verdient! Kluger Humor, originelle Zitate und Großzügigkeit sind seine Markenzeichen.

Da möge man nur über die, schon an Perversion grenzende, Brötchenfoto-Abzocke lesen und dann die beiden erfrischenden Webseiten von Klaus Klages zum Vergleich:

Aphorismen-Freun.de
Klages-Kalender

Da vergeht einem gleich das Klagen ;-)

Dankeschön lieber Klaus Klages!

Nickname 08.02.2007, 00.39

Kommentare hinzufügen


Kommentare zu diesem Beitrag

2. von SpuSi

Wollte nur mal zeigen wie es ca. vor 11 Montaten bei Dir aussah: Davon hattest DU ein Foto ans Blogito geschickt: Hier klicken :D

vom 09.02.2007, 07.56
1. von Eveline

Soll ich dir eine Melodie komponieren?? :D

Wenn du die dann singst, gehst in die Annalen ein *sfg* :D

"Öffentliche" Zitate sind immer frei, wenn du "öffentlich" etwas sagst, darf's auch zitiert werden *passaufdu!* :)

Bei der Semmelgeschichte meine ich, dass (abartig widerliches abzockendes) System dahintersteckt...... wut

Glücklicherweise geht's auch anders....

Weil ich's gerade sehe: GLÜCKWUNSCH!!!!! für Frau Mo!!!!!
Die wird froh sein :)

Schön's Dägle, lass die Sonne heut wieder scheinen :)

Huggels *festdrück*
Eveline

vom 08.02.2007, 10.22

Kalenderblatt Februar und Herr Klages

kalenderblatt_febr07_kl.jpg

Ein einziges Mal war diesen Januar bei uns schlechtes Wetter... (und nun heute wieder einmal) Als ich im Januar vom Küchenfenster aus dieses Foto schoss und es dann für das Kalenderblatt auswählte, hatte ich schon eher angenommen, dass der Februar so werden würde. Denkste, Sonnenschein zum Quadrat und Plusgrade...

Es sollte öd aussehen. Um die Tatsache zu verstärken, dass es bei solchem Wetter vor dem Compi doch wirklich viel viel schöner ist als draußen! ;-) Das Zitat das ich suchte sollte von beschwerlichem Leben handeln, das mühsame Leben, hach!
Auf der Seite 1001 Aphorismen hoffte ich, ein passendes Zitat zu finden.
Als mir aber dann der Spruch von Kuno Klaboschke alias Klaus Klages entgegen grinste, war es vorbei mit dem bitteren Ernst. Ich musste lachen...
Schnell war der Autor angeschrieben und um die Erlaubnis gebeten, sein Zitat bringen zu dürfen. Wie ihr seht durfte ich. Mehr noch, ich bekam gleich auch den umgedichteten Text über das  Zarewitsch-Lied zugeschickt, mit der Aufforderung, es zu singen. *ggg*! Das Zitat ist nämlich eine Zeile besagter Neudichtung. (Die Melodie fand ich leider nicht, sonst hätte ich gesungen, ehrlich!!)

In diesen Tagen ist Klaus Klages in vieler Bloggermunde. Das ist gut so, er hat es sich verdient! Kluger Humor, originelle Zitate und Großzügigkeit sind seine Markenzeichen.

Da möge man nur über die, schon an Perversion grenzende, Brötchenfoto-Abzocke lesen und dann die beiden erfrischenden Webseiten von Klaus Klages zum Vergleich:

Aphorismen-Freun.de
Klages-Kalender

Da vergeht einem gleich das Klagen ;-)

Dankeschön lieber Klaus Klages!

Nickname 08.02.2007, 00.39| (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Zitate

Bakterien- und Virenschleudern unterwegs

"Ich war nicht in der Schule, aber in diese eine Gitarrestunde, das geht schon..."

Immer wieder höre ich das und dann sitzen sie da, verschwollen, schniefend und bellen ihren Husten rüber. So nach dem Motto: "geh ma Lehrer anstecken" Und das meistens natürlich vor den Ferien.

Ich hasse das! Letzte Woche hat eine Schülerin 50 Minuten lang ohne Unterbrechung durchgehustet! Demonstrativ rücke ich in solchen Fällen etwas von dem Schüler ab, spreche von ansteckend, aber es nützt nicht viel, nächstes Mal wieder. Gestern habe ich einen älteren Schüler so richtig angequengelt. Wehe, wenn du mich ansteckst, ich habe am Samstag eine Aufführung, arbeitete schon Stunden dran und wenn ich jetzt krank werde, kann ich nicht singen und spielen, werde heiser, muss absagen!!! Und Gäste habe ich übrigens nächste Woche auch noch, Mensch! *schnief" antwortete der Schüler und schaut glasig. *grummmmmmel*!!

Seit heute Schnupfen, aber bisher nur wenig Halsweh. NEIN ICH WERDE NICHT KRANK. NEIN NEIN NEIN! UND BASTA!

schild_schuel_ploed.jpg

Nickname 07.02.2007, 12.38| (6/3) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: heute

Sonne und Tageslänge

februarsonne07.jpg

Ich kann mich nicht erinnern, wann wir zuletzt so einen sonnigen Winter hatten...
Herrlich, dieses Februarlicht, so hell, es wirkt ganz anders als das Herbstlicht.  Die Tage sind auch wieder spürbar länger. Ich habe mal nachgesehen:

Sonnenuntergang am 21. Dezember: Wien 16:02, Berlin 15:53 Uhr
Und heute, am 6. Februar: 16:59 Uhr, in Wien und Berlin gleich.

Sonnenaufgang: da müsst ihr selbst nachsehen, ich erlebe den ja nie. :-)  

sonnenuntergang.de

Nickname 06.02.2007, 21.32| (7/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: heute

Musikunterricht anders

notenbildchen1.jpgDie meisten Musiklehrer in den Allgemeinschulen spielen in ihrem Unterricht ein Musikstück vor und verknüpfen es dann mit Lerninhalten. Ein logischer Vorgang, wie sollte man den Stoff auch sonst vermitteln.
Aber! Das ganze hat einen Haken! Dem Schüler wird die historische Musik auf diese Weise nur zu leicht madig gemacht. Man erreicht oft das Gegenteil, diese Musik findet dann sogar über Jahre erst recht kein Interesse. Diese Vermeidung ist die Konsequenz einer unverzeihlichen Sünde gegenüber Musik, ja gegenüber der Kunst an sich: Ihre Reduzierung auf kopflastige Inhalte.

Musik ist zuerst Vergnügen, Lebenshilfe, ja sogar Überlebensmittel und das muss der Musiklehrer vermitteln!

In der Ausbildung zum Musiker wird sie schon manchmal zum Folterwerkzeug, immer wenn man beim Üben nicht recht weiter kommt, wird sie subjektiv gehörter Missklang, an dem man sich nur zu oft reibt. Sie ist für den Studierenden oft Kampfobjekt und geliebte Leidenschaft in einem.
Aber wenn man sie später vermittelt, darf nur noch das Herz sprechen und wenn man dann aus Enthusiasmus zeigen will, was sich darin verbirgt, muss man es mit echter Begeisterung tun.

Ich löse das Problem im Musiktheorieunterricht so: Zuerst sollen die Schüler nur entspannt genießen. Ich verwende absichtlich nicht das Wort "zuhören", denn das ist eventuell schon wieder negativ belastet. "Wer will kann auch wegtäumen, tut was euch gefällt, nur macht bitte nichts anderes" so sage ich dann. Und was ist die Folge dieses Satzes? SIE HÖREN ZU! Ob mit Verstand oder mit der Seele baumelnd spielt da keine Rolle. Manche machen sogar plötzlich die Augen zu, alle sind regungslos.

So war es auch heute. Nun danach, weil es doch interessant ist, das Stück noch einmal, mit irgend einer Aufgabenstellung. Das Lust- und Wohlgefühl hatten sie schon, jetzt kann man nicht mehr viel kaputt machen.
Heute gab es die Aufgabenstellung, zu dirigieren, die Hemiole heraushören und die Kadenz im Ostinatobaß mitzudenken oder, wer wollte, mitzusummen.

Nach jedem Stück waren die Schüler am Wort. Sie durften nun durch Punktevergabe ausdrücken, wie es ihnen gefallen habe. (Nur wer wollte, Zwang finde ich in so einem Fall ungeeignet!) 0 - 10 Punkte waren zu vergeben.

Das Ergebnis war mir Freude und Belohnung!

Nr.  2* Joh. Seb. Bach, Aria aus der Suite Nr. 3: 6 bis 8 Punkte
Nr.13* A. Marcello, Presto aus d. Conc. f. Oboe: 8 bis 12 (!) Punkte
Nr.15* Joh. Pachelbel, Canon: 8 bis 10 Punkte

Die etwa 20 Schüler waren zwischen 13 und 18 Jahre alt, die Mehrzahl etwa 16.
Man stelle sich das mal vor, da sitzen Burschen mit Piercing, gestylter Frisur, coolem Outfit und vergeben an barocke Musik hohe Sympathiepunkte! Ja, ich gebe zu, es sind Musikschüler, aber trotzdem! Nicht alle spielen klassische Musik (auch Schlagzeuger, jazzelnde Saxophonisten dabei) und nicht alle üben wirklich viel.

* Reinhören bei genau der gleichen CD die auch die Schüler hörten.

Nickname 05.02.2007, 23.43| (7/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: beruflich

2026
<<< August >>>
Mo Di Mi Do Fr Sa So
     0102
03040506070809
10111213141516
17181920212223
24252627282930
31      
RSS 2.0 RDF 1.0 Atom 0.3
Blogstatistik
Einträge ges.: 4575
ø pro Tag: 0,6
Kommentare: 20891
ø pro Eintrag: 4,6
Online seit dem: 25.01.2005
in Tagen: 7868