Ausgewählter Beitrag
Im ORF über Blasphemie
Gerade lief im Fernsehen eine Sendung mit dem Titel: "Blasphemie – Kann man Gott beleidigen?"
Ich war erstaunt, dass man als erwachsener Mensch derart viel Unsinn verzapfen kann wie man ihn da von einigen Katholiken hören konnte. Natürlich wussten manche anscheinend genau, wie Gott fühlt und wann er warum beleidigt ist.
"...wenn er sich kränkt, weil wir Sonntags nicht mehr in den Gottesdienst gehen" sagte zum Beispiel einer. Ein anderer sinngemäß: Wegen der vielen schlimmen Begebenheiten in der Menschheitsgeschichte sei Gott ja schon einiges gewohnt, seine Toleranzgrenze daher weit, aber....!
Was für ein vermenschlichtes Gottesbild!
Der Theologe Wolfgang Treitler aber sprach interessant:
„Blasphemie spielt sich immer dort ab, wo irgendetwas, das nicht letzte Bedeutung hat, zeitweilig letzte Bedeutung bekommt. Dort erlebt man auch, dass man in die Herrschaft des Götzen gerät.“ Als Beispiel führt er das alttestamentarische Goldene Kalb an. Als innerweltliche Inszenierung, welcher der Mensch erliegt, gilt für Treitler auch der Nationalsozialismus, indem hier „das Volk, der Staat, die Volksgemeinschaft an die Stelle Gottes gesetzt wurden und ihnen eine absolute Heiligkeit zugesprochen wurde“.
Als einen subtilen, blasphemischen Akt unserer Zeit erkennt Wolfgang Treitler die Geldwirtschaft: Geld werde immer mehr zum absoluten Wert des irdischen Glücks. „Es gibt kaum noch Freiräume dem Geld gegenüber. Das Geld frisst alles."
Allein wegen Wolfgang Treitler hat es sich dann doch geloht, diese Sendung anzusehen.
Im ORF über Blasphemie
Gerade lief im Fernsehen eine Sendung mit dem Titel: "Blasphemie – Kann man Gott beleidigen?"
Ich war erstaunt, dass man als erwachsener Mensch derart viel Unsinn verzapfen kann wie man ihn da von einigen Katholiken hören konnte. Natürlich wussten manche anscheinend genau, wie Gott fühlt und wann er warum beleidigt ist.
"...wenn er sich kränkt, weil wir Sonntags nicht mehr in den Gottesdienst gehen" sagte zum Beispiel einer. Ein anderer sinngemäß: Wegen der vielen schlimmen Begebenheiten in der Menschheitsgeschichte sei Gott ja schon einiges gewohnt, seine Toleranzgrenze daher weit, aber....!
Was für ein vermenschlichtes Gottesbild!
Der Theologe Wolfgang Treitler aber sprach interessant:
„Blasphemie spielt sich immer dort ab, wo irgendetwas, das nicht letzte Bedeutung hat, zeitweilig letzte Bedeutung bekommt. Dort erlebt man auch, dass man in die Herrschaft des Götzen gerät.“ Als Beispiel führt er das alttestamentarische Goldene Kalb an. Als innerweltliche Inszenierung, welcher der Mensch erliegt, gilt für Treitler auch der Nationalsozialismus, indem hier „das Volk, der Staat, die Volksgemeinschaft an die Stelle Gottes gesetzt wurden und ihnen eine absolute Heiligkeit zugesprochen wurde“.
Als einen subtilen, blasphemischen Akt unserer Zeit erkennt Wolfgang Treitler die Geldwirtschaft: Geld werde immer mehr zum absoluten Wert des irdischen Glücks. „Es gibt kaum noch Freiräume dem Geld gegenüber. Das Geld frisst alles."
Allein wegen Wolfgang Treitler hat es sich dann doch geloht, diese Sendung anzusehen.
27.11.2007, 23.46| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: nachdenklich
Nonsense
26.11.2007, 22.40| (3/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Scherzchen
Zu spannend...
Diese Überschrift hier, habt ihr so etwas schon einmal gedacht?
Mir geht es sehr viel so. Ich schalte angefangene Filme wieder aus, lege Bücher aus der Hand... Meist vermeide ich von vornherein alles, was nur irgendwie nach Thriller aussieht.
Es ist mir einfach zu aufregend, ich halte das nicht aus und fürchte mich schon vorher.
Gefahr und Horror schaffen doch nur unangenehme Gefühle?
Was mich wundert ist, dass ich damit so sehr in der Minderheit bin.
Bin ich etwa das einzige Weichei von da bis Texas?
;-)
25.11.2007, 23.10| (7/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: oder doch nicht?
Noch einmal zu Rigoletto
25.11.2007, 22.58| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Musik
Hörerlebnis!
Es gibt nichts schöneres, als die 12 Cellisten
der Berliner Philharmoniker
live zu erleben!
(Höchstens gleich schönes! *g*)
Ausverkauftes Haus - enthusiastischer Applaus - 4 Zugaben - rhythmisches Klatschen - Bravorufe - Stehende Ovationen.
.....~°~.....
Mir sagte Von Ferdl unlängst, meine Beiträge seien zwar... öhm......nicht langatmig... (Höflichkeit?) aber irgendwie ins Detail gehend... mmmhh. *g* (Auch dafür sind gute Freunde da, damit sie sowas sagen dürfen!)
Bitte, seht mal, wie ich daraus gelernt habe, der Beitrag war doch echt gerafft? :-D
25.11.2007, 02.25| (5/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Musik
Nachdem die Frau gesagt hat, dass sie nicht mehr über dieseoderjene Brücke geht, seit das hässliche Kreuz da steht, hatte ich genug und hab umgeschaltet...
Dann soll sie doch schwimmen....
Den Herrn Treitler hab ich nimmer gesehen...
vom 28.11.2007, 08.00