Ausgewählter Beitrag

herausgeseufzt

Wenn dass Staubsaugwischwaschenmüssen vom Bloggen abhält....

........ist das eine unmenschlich niederträchtige Beeinträchtigung.


Nickname 17.11.2005, 12.39

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Kommentare zu diesem Beitrag

2. von Eveline

Bei mir isses genau umgekehrt - mich hält immer das Bloggen vom Staubsaugwischwaschenmüssen ab :D

vom 17.11.2005, 17.29
Antwort von Nickname:

tz tz tz...

Aber was glaubst wen noch


1. von Taurus

ja, wegen der gebückten haltung! ;)

vom 17.11.2005, 13.00
Antwort von Nickname:

Ach, notfalls blogge ich auch gebückt! :-D

herausgeseufzt

Wenn dass Staubsaugwischwaschenmüssen vom Bloggen abhält....

........ist das eine unmenschlich niederträchtige Beeinträchtigung.


Nickname 17.11.2005, 12.39| (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: heute

Fairtrade



Jeder hat die Möglichkeit,
ein wenig zu Fairness beizutragen.
Dieser Link ist besonders für Österreicher.

Nickname 17.11.2005, 01.23| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Links

Das Konzert...

...war gar nicht so schlecht. Die Reihenfolge der Stücke war gut, es kamen sogar noch 2 Stücke dazu. Ein junger Querflötist, der viel Seele in die Komposition eines Japaners legte überraschte durch seine Professionalität. Und eine Improvisation zweier Schlagwerker mit teilweise ungewöhnlichen Instrumenten gelang auch prächtig. (Einer davon war Scheffe - das kann er!)

Sehr spannend waren die beiden akusmatischen Werke des Komponisten Dieter Kaufmann. (akusmatisch - früher sagte man "elektroakustische Musik" - heißt mit dem Komputer komponiert. Das Grundmaterial wurde aber vorher durch eine Violinsolistin bzw. mit Sängern und Sprechern aufgenommen.)

Mit mir selbst war ich nicht sehr zufrieden. Das kommt daher, dass ich plötzlich ein Mikrofon bekam und das störte den Ablauf. In der Probe hielt es mir unser aller Scheffe knapp vor´s Gesicht, aber damit auch vor den Text den ich zu lesen hatte. *g* So ging es nicht und so steckten wir das Ding auf ein Stativ. Das stand auf der Seite da ich ja herumzufuchteln hatte. *g*
Zum Mikro beugen, den Text auf dem Pult trotzdem noch sehen und zugleich das Tempo des folgenden Einsatzes vorausdenken - das war enorm stressig.
Am Freitag, beim wichtigeren Konzert, es ist auch der Rundfunk da, bekomme ich ein Mikro angesteckt, da wird alles sicher koordinierter ablaufen.

Nickname 17.11.2005, 00.42| (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: beruflich

Über das Nicht und das Nichts.

Scheffe: "Wir haben uns gedacht, für das Projekt bist du genau die richtige, die anderen haben auch gemeint, du kannst das."
Ich mach den Sprecher und du gibst ein paar Einsätze, nichts weiter, ganz einfach."

"Nicht mehr als drei Proben? Kommt, fangen wir endlich an! Quatschen wir nicht nur herum."

Scheffe zwei Wochen später: "Ach geh, das soll ja eh eine Probensituation darstellen, muss ja nicht perfekt sein."

Scheffe zu mir: "Ich komme zur zweiten Probe nicht, hab keinen Babysitter." Zum Komponisten: "Komme nicht, weil ich mir eine Sehne am Finger gerissen habe und ins Krankenhaus muss." (Anmerkung:  das war vor 2 Wochen...) Zu einem anderen: "Komme nicht, habe eine Probe."

Scheffe da, weil der Komponist extra für die Probe von Wien angereist ist und auf die Ankündigung der Abwesenheit nicht gerade mit Gleichmut reagiert hat.

"
Hast du einen Bus für die Schüler organisiert?"

Scheffe: "Ach, da können doch die Lehrer einfach ihre Schüler in ihre Autos packen, brauch ich nicht."

"Nein, das ist nach dem Dienstrecht streng verboten. Schüler gelten als abhängige Personen und wenn dir jemand reinfährt bist du dran, sogar wenn du unschuldig bist."

Nun aber Probe. "Zwei ganze Stimmgruppen sind nicht da, weißt du wo die sind?"

Scheffe: "Aber ich hab doch allen gesagt, Mensch, wo sind denn die wieder, ich weiß auch nicht! Ich schick dir andere Schüler, wart, ich schau mal wen ich auftreibe."

"Nein danke, jetzt können wir nicht wieder von vorne anfangen."

Im Laufe der Woche Scheffe nicht zu sehen.

Kollege: "Du, ich soll dir Schüler schicken, mach ich dann." "Ach so? Brauchst nicht, es macht doch der andere Kollege mit, oder hat der etwa abgesagt?" "Ah so, der (Feind) macht mit. Weiß nicht."

Du, du brauchst deine Schüler nicht zu schicken, der Kollege war mit seinem Schüler bei der Probe doch da." "Ach so? Da war schon eine Probe? Wusste ich nicht. Also nicht mitmachen? Ganz sicher nicht?"

Ein Konzertplakat wurde nicht gesehen. Publikum wird nicht da sein. Macht nichts?

"Kann ich den Schülern jetzt sagen, wann und wo der Bus gehen wird?"

Scheffe: "Nein, noch nicht! Sage ich dann bei der Generalprobe."

Kollege: "Du, sag mal, welche Stücke kommen denn außerdem, gibt´s schon ein Programm?"

Sekretärin: "Hat mir keiner gesagt, dass ich eins schreiben soll, jetzt, einen Tag vorher mach ich das auch nicht, hab ich schon gesagt, NICHT erst einen Tag davor!"

Sekretärin anbetteln.

"Na ausnahmsweise, aber was soll ich schreiben, weiß ja nichts."

"Ich auch nicht, weiß nur von dem Stück das ich leite."

Komponist am Telefon: "Hach, dann bringe ich noch zwei elektronische Stücke für Tonband."

Ah, wie schön, ein Kollege hat doch ein Stück vorbereitet. Besser als nichts.
Ich stelle ein Programm zusammen.

Kollege: "Du, ich schick dir noch einen Klarinettisten! Was? Einen Tag vor der Aufführung?" "Ah nicht? Aber Scheffe hatte doch gesagt?" "Nicht mehr nötig."

Ich werde vermutlich in der Öffentlichkeit als die Verantwortliche für das Konzert gesehen werden. Aber ich bin es NICHT!

Heute ist also nun das erste von zwei Konzerten. Hoffentlich steht es nicht auch im Zeichen des NICHTS!

Nickname 16.11.2005, 12.15| (6/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: beruflich

Caorle im November



1. November, das bunte und heitere Treiben überraschte uns. Die Altstadt war trotz des Schlechtwetters recht belebt, aber dieses Mal nur von Italienern.



Sonntagsausflug mit der Familie, einige Strandspaziergänger belebten die Tristesse.

Nickname 15.11.2005, 22.26| (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Fotos

An Caorles Seepromenade

Caorle an der nördlichen Adria hat einen schlechten Ruf. Eine Unmenge Appartements und und unendlich viele stillos gebaute Hotels umgeben den Kern der Stadt. Im Moment kommen im Landinneren auch noch richtige Monsterprojekte dazu gegen die sich viele Einwohner wehren, was sie auch mit Protestfahnen an ihren Häusern kund tun. "No Beton" sah ich an manchen Balkonen.
Wer nicht dort war, weiß meist nichts von der anderen Seite Caorles, so gibt es zum Beispiel eine wundeschöne Altstadt. 
Früher, als noch Luigi lebte waren wir öfter dort. Er war eine Persönlichkeit im Ort und führte ein altes Hotel, fast das einzige direkt an den Felsen der Seepromenade.
Er war immer lustig, spielte gern den Clown und bediente schon mal in einem Varietekostüm. Dann ging er mit den Töpfen herum und bot mit vielen Scherzen einen Nachschlag an. Oder er stellte sich in voller Kochmontur auf´s Surfbrett und segelte mit seinen über 60 Jahren vor den Gästen herum. In seinem Heimatdorf San Stino, einen Kilometer vor Caorle baute er einen kleinen Berg, zwischen seine Obst- und Gemüseplantagen, er wollte spaßhalber mit dem höchsten Punkt in der Ebene die anderen übertrumpfen. Und um dem ganzen bei der Einweihung auch noch den letzten Pepp zu verleihen, sollte ein weiblicher Hotelgast dort eines seiner Gedichte rezitieren. Möglichst eine, die kein Italienisch kann, das klinge dann so lustig, meinte er verschmitzt. Tja, das war dann halt ich. :-)))
So war er, der Luigi. Vorletztes Jahr ereilte ihn das Schicksal und er ist nach langem Krebsleiden heimgerufen worden.

Machs gut, lieber Luigi!


Aber eigentlich wollte ich euch etwas ganz anderes zeigen, ich habe mich verplaudert. Die Caorlianer sind ein Kulturvolk! Luigi erzählte stolz davon, auch von vielen Bräuchen die jetzt noch gepflegt werden. Aber wenn ich davon jetzt auch noch berichte komme ich nie zu dem was ich euch zeigen wollte.

Das Meeresufer vor der Altstadt ist nicht Sandstrand wie links und rechts davon. Dort hatte man vor Jahrhunderten Felsen aufgetürmt um die Stadt zu schützen. Im unteren Bereich dieser so entstandenen Seepromenade findet alljährlich ein emsiges Hämmern und meißeln statt. Es werden Künstler eingeladen die an diesen Felsen ihre Kunst ausleben dürfen. Von dort stammt auch dieses Halbrelief von Luigi und das Mädchen im Fels vor ein paar Tagen.

Jetzt zeige ich euch ein paar der schönen Kunstwerke, aber es sind nur wenige von vielen.



Hier noch eine andere Ansicht davon.




Ist es nicht toll, dieses Buch?




Touristin? *g*




Achtung, gefährlich!
Aber auch das leidende Tier wird nicht vergessen.




Und der verzweifelte Mensch ist oft ein Thema.




Aber ich war dort ganz unbeschwert, auf meinem Thron. :-)
(In der Hand halte ich übrigens die Hülle von der Kamera, diese Bilder machte ich nur mit meiner kleinen "Kyocera Finecam")

Nickname 15.11.2005, 12.46| (6/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Fotos

nachteulenhaft

Wer sagt denn, dass man nachts unbedingt schlafen muss?

Man kann so viel Unvernünftigeres tun. *g*

Ich habe statt zu bloggen Bilder von Caorle bearbeitet. Aber die stelle ich erst morgen her, es ist nun doch zu spät, auch wenn ich leider zu unchristlicher Zeit wieder mal furchtbar hellwach bin. Die Bilder sind übrigens anders als ihr vermutlich erwartet....

Nun Schluß, frei nach Woody Allen: jetzt gehe ich mir selbst im Weg rumliegen...



Euch einen heiteren und

guten Morgen!

Nickname 15.11.2005, 02.44| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: heute

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