Ausgewählter Beitrag

Umgangsstil und Masken-Art

So manche werden sich sicher wundern, wie kindisch ich manchmal bin.

Ich stelle mir vor: Jemand ist sorgenvoll bedrückt, surft zur Ablenkung ein wenig herum und stößt auf meinen letzten Eintrag.....

Es muss ihn furchtbar nerven!

Umgekehrt ist es etwas anderes. Ist jemand heiter beschwingt und klickt zu Problemwälzereien...

....so nervt es ihn kaum! Denn er lässt es gar nicht erst an sich heran.

So ist das mit unseren Emotionen, sie haben verschiedene Reizschwellen.

Das eben beschriebene Phänomen ist wohl der Grund, warum viele im Blog, aber auch im Alltagsumgang stets sehr dezent bleiben. Die gefühlsmäßigen Mitte stört ja keinen! 

Man muss nur aufpassen, dass es nicht zu viel wird, das eine aber eben auch das andere. Schrill gegen öd, um es absichtlich zu überspitzt zu sagen. Oder bunt gegen blassblau.

Im Endeffekt gibt es eine Lösung, ein Rezept das gut wirkt: Dass man sich echt gibt. Eben so wie man ist.

In unserer Gesellschaft spielt die Maske eine allzu große Rolle und jeder der sie sich aufsetzt transportiert eine Art von Macht: Er zwingt das Gegenüber, es gleich zu tun.

Nickname 09.10.2007, 22.14

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Kommentare zu diesem Beitrag

10. von Bärenmami

Weil Du so wenig Zeit hast, setz ich jetzt auch noch einen Kommentar dazu, zwecks Vergrößerung des schlechten Gewissens. Ätsch!

Es gibt für mich einen Unterschied zwischen Blog und realem Leben. Hätte ich einen Blog, was ja nicht der Fall ist und nie der Fall sein wird, so stände da bei weitem nicht alles, was Sache ist. Aber das sähe ich dann nicht wirklich als "Maske". Außerdem tut es ja manchmal gut, sich auf Schönes zu konzentrieren, gerade wenn man Mühe hat, es überhaupt sehen zu können. Schriftlich im Netz könnte das natürlich keiner durchschauen. Das gilt jetzt für den öffentlichen Teil im Internet.
Mails sind für mich schon Teil des Realen, also sehr persönliche Momentaufnahmen, mit allen Höhen und Tiefen.

Real kann ich mir von vorneherein eh jede Maske abschminken, weil ich zu denen gehöre, denen man alles sofort ansieht. Ich KANN mich gar nicht verstecken. Und will es auch schon lange nicht mehr.
Insofern bin ich auch nicht ganz einverstanden, mit dem Satz, daß Masken beim Gegenüber Masken erzwingen. Ich stünde auf jedem Maskenball ohne Verkleidung in der Mitte - bzw wäre gar nicht erst reingelassen worden.

Aber nun frage ich mich: ist jede Maske schlecht? Was ist mit der schützenden Maske, so wie eine Wunde geschützt wird, schützt sich ein Mensch. Was ist mit der therapeutischen Maske - siehe oben -, die aufgesetzt wird, mit letzter Kraft, um sich aus dem Sumpf zu ziehen? Sozusagen zu versuchen das halbvolle Glas statt des halbleeren zu sehen?
Hier verstellt sich ja keiner völlig. Es ist kein Wolf im Schafspelz..der anderen schaden will.
Für mich setzt die negative Maske genau da an:
Wo sich ein Mensch verstellt, um anderen zu schaden, um einen eigenen Vorteil in welcher Form auch immer auf Kosten anderer zu erheischen.

Liebe Grüße
Barbara

Ganz liebe

vom 11.10.2007, 08.56
9. von Karin

"ein Rezept das gut wirkt: Dass man sich echt gibt. Eben so wie man ist."
Genau SO sehe ich das auch.
Und egal, ob Du nun in einem Augenblick überschwänglich gestimmt bist, oder eher nachdenklich: Wenn Du das auch so zeigst, dann wird es von den Lesern auch richtig verstanden.
Wem es nicht gefällt, kann ja wegklicken, oder ein andermal wiederkommen, wenn es ihm besser passt.
Ich würde mir nicht so viele Gedanken darüber machen, wie dieser oder jene Beitrag bei anderen rüberkommt. Denn die Reaktionen können freilich genauso unterschiedlich sein wie die Menschen (und ihre Emotionen), die hier lesen.
Mach einfach weiter so wie bisher!

"In unserer Gesellschaft spielt die Maske eine allzu große Rolle und jeder der sie sich aufsetzt transportiert eine Art von Macht: Er zwingt das Gegenüber, es gleich zu tun."
Masken produzieren neue Masken... noch ein Argument mehr, gar nicht erst eine aufzusetzen.
Wie ich Hier klicken in meinem ersten Kommentar schon schrieb: Masken sind unaufrichtig.

LG Karin

vom 10.10.2007, 23.12
8. von Monika

... wer sagt denn daß eine Maske für einen gemäßigten Ausdruck ist..?? Denk mal an die Karnevalsmasken... unter denen einiges des "echten" Menschen zum Vorschein kommt... nicht unbedingt Gutes... :D

Masken haben etwas Gutes und Schlechtes zusammen, es kommt ganz daruf an wie und wofür man sie nutzt. Die Wahl einer Maske kann viel über einen aussagen und dsas merkt der vielleicht gar nicht... :D

Das gefährliche dbe ist wenn der Maskenträger meint das seine maske seine echte PPerson ist oder wenn er meint daß die echte Person weniger interessant/ schlechter ist als die gewählte Maske... udn versucht so zu sein.

Immer "nett" zu sein ist manchmal nicht nur langweilig sondern gefährlich... weil Warnsignale ausgeblendet werden oder es einen schädlichen Effekt auf die maskenträger hat. Und wenn zwei Maskenträger miteinander kommunizieren wird alles noch verwirrter... :(

(Bei "immer schrill/ extrem zu sein" gilt das selbe ;) )

... ich könnt noch vie dazu sagen... hab mich schließlich ewig mit Gesichtern und Menschen beschäftigt... leider denke ich schenller als ich tippen kann und mein getrunkener Nero d'Avola *schleck* hilft nicht grad bei der Finger- Koordination ... die ist schon sehr individuell bei 0 Promill :D :D

Also ich hoffe du vestehst ein bissel was ich meine und hast nicht soviel Sorge, daß irgend jemand der mehr oder weniger zufällig bei dir reinschaut und was nicht fröhlich- lockeres findet diche entweder schrecklich findet oder zutiefst getroffen ist.

Kaine Sorge!!

Liebe Grüße ausm herbstlichen Nordfriesland *fröstel*
Monika
(mal mit und mal ohne Maske :D und immer versuchend hinter Masken zu schmulen... und mal Masken machend :D )

vom 10.10.2007, 21.31
7. von Monika

... wer sagt denn daß eine Maske für einen gemäßigten Ausdruck ist..?? Denk mal an die Karnevalsmasken... unter denen einiges des "echten" Menschen zum Vorschein kommt... nicht unbedingt Gutes... :D

Masken haben etwas Gutes und Schlechtes zusammen, es kommt ganz daruf an wie und wofür man sie nutzt. Die Wahl einer Maske kann viel über einen aussagen und dsas merkt der vielleicht gar nicht... :D

Das gefährliche dbe ist wenn der Maskenträger meint das seine maske seine echte PPerson ist oder wenn er meint daß die echte Person weniger interessant/ schlechter ist als die gewählte Maske... udn versucht so zu sein.

Immer "nett" zu sein ist manchmal nicht nur langweilig sondern gefährlich... weil Warnsignale ausgeblendet werden oder es einen schädlichen Effekt auf die maskenträger hat. Und wenn zwei Maskenträger miteinander kommunizieren wird alles noch verwirrter... :(

(Bei "immer schrill/ extrem zu sein" gilt das selbe ;) )

... ich könnt noch vie dazu sagen... hab mich schließlich ewig mit Gesichtern und Menschen beschäftigt... leider denke ich schenller als ich tippen kann und mein getrunkener Nero d'Avola *schleck* hilft nicht grad bei der Finger- Koordination ... die ist schon sehr individuell bei 0 Promill :D :D

Also ich hoffe du vestehst ein bissel was ich meine und hast nicht soviel Sorge, daß irgend jemand der mehr oder weniger zufällig bei dir reinschaut und was nicht fröhlich- lockeres findet diche entweder schrecklich findet oder zutiefst getroffen ist.

Kaine Sorge!!

Liebe Grüße ausm herbstlichen Nordfriesland *fröstel*
Monika
(mal mit und mal ohne Maske :D und immer versuchend hinter Masken zu schmulen... und mal Masken machend :D )

vom 10.10.2007, 21.18
6. von Renate

Liebe Tirilli,
dein Beitrag hat mich jetzt betroffen gemacht, weil ich mich durch deine Beschreibung sehr angesprochen fühle. Weisst du, mir ist jahrelang vorgeworfen worden, ich wäre zu impulsiv, zu laut, zu theatralisch, dass ich inzwischen lieber zurückhaltend bin, um niemanden auf die Füße zu steigen.
Vielleicht bin ich auch einmal zu sehr verletzt worden, so dass ich mich lieber hinter einer Maske verstecke, als nochmal zuviel von mir preiszugeben.
Es gibt sehr wenige Menschen, die hinter diese Maske schauen dürfen, öffentlich im Blog werde ich es ganz bestimmt nicht zulassen.
Ich bin froh, dass du nicht diese Scheu hast, dich so zu zeigen, wie du bist - und genau das macht ja deinen Blog so lesenswert!
Ich schick dir einen lieben KNUDDLER
Renate
PS: Hast du das Herzerl schon aufgegessen ... jetzt kriegst du von mir mal einen Rempler, was ich normalerweise nämlich nicht gern tu! ;)

vom 10.10.2007, 19.09
5. von Astraryllis

Da bekommt der Ausdruck "blondes Gift" doch gleich eine ganz neue Bedeutung... .

LG von
Astrayllis. ;)

vom 10.10.2007, 14.47
4. von Inge aus HH

Liebe Tirilli,

ich finde es schön, wenn jeder so ist wie er/sie ist. Wenn ein Mensch meint, dass er "dezent" sein muss, dann findet er/sie sicherlich einen ganz persönlichen Leserkreis. Wenn ein Mensch eine andere Richtung findet, auch gut.

Ich persönlich bin nicht angepasst und schreibe was ich denke. Dabei sage ich mir, dass auch ich meinen Leserkreis habe. Es braucht keiner ein Rezept, jeder sollte sein wie er ist ohne Maske. Vor Masken fürchte ich mich, sie machen mich misstrauisch. Sei anders, sei du selbst, hab keine Angst davor.

Übrigens, hättest du im Impressum eine Postleitzahl stehen gehabt, dann wäre ein kleines nettes Überraschungspaket vor ein paar Tagen zu dir geeilt. Nun ist es in Regensburg gelandet... Ist so!

Sag mal, haste nicht Spaß daran an meiner Nikolaus-Wichtelaktion mitzumachen? Auch deine persönlichen Leser, es sind alle herzlich gern gesehen bei mir. Nur Stänkerheinis brauche ich nicht... Schau doch einfach mal bei mir rein uns scroll nach unten.

Und sei so nett und mach mal deine Anschrift wieder flott im Impressum, das schützt nicht vor Inge aus HH, aber macht manchmal wahnsinng viel Spaß :D

Liebe fröhliche Grüße von mir
und bleib ohne Maske, das ist schöner, ehrlicher und netter!

Inge :)

vom 10.10.2007, 13.22
3. von Trommlerin

Liebe Tirilli,

da hast du ein sehr komplexes Thema angeschnitten, dazu hätte ich viel zu schreiben...
Von Theodor Fontane stammt diese Zitat: wer nicht weiß, dass er eine Maske trägt, trägt sie am vollkommensten.

Je weniger ich mich von der Meinung anderer abhängig mache, um so authentischer kann ich sein. Doch, es gibt auch Situationen, in denen ich nach außen, in der gefühlsmäßigen Mitte bleibe. Das geschieht dann weniger aus Anpassung, sondern aus Rücksichtnahme.

Albernheit und Ernst haben beide ihre Berechtigung, je nach Stimmung. Im Blog, wird es einigen gefallen, wenn du kindisch bist, einigen nicht. Genau so wird es mit ernsten Themen sein. Es kommt doch darauf an, was für dich stimmig ist, das ist dann lebendig
und authentisch. Himmelhochjauchzend, zu Tode betrübt, ich kenne diese Extreme, sie lassen mich intensiver leben. :)

Liebe Grüße ~ die Trommlerin



vom 10.10.2007, 09.09
2. von Eveline

Apropos kindisch: bring mal dein Schwein vorbei :D

So, wie's ist ;)

Busserls***


vom 09.10.2007, 23.39
1. von Claudia

und jeder, der sie abnimmt, macht die Deckung auf und riskiert verletzt zu werden.

Es braucht eine große Portion Stärke dazu.

vom 09.10.2007, 23.15

Umgangsstil und Masken-Art

So manche werden sich sicher wundern, wie kindisch ich manchmal bin.

Ich stelle mir vor: Jemand ist sorgenvoll bedrückt, surft zur Ablenkung ein wenig herum und stößt auf meinen letzten Eintrag.....

Es muss ihn furchtbar nerven!

Umgekehrt ist es etwas anderes. Ist jemand heiter beschwingt und klickt zu Problemwälzereien...

....so nervt es ihn kaum! Denn er lässt es gar nicht erst an sich heran.

So ist das mit unseren Emotionen, sie haben verschiedene Reizschwellen.

Das eben beschriebene Phänomen ist wohl der Grund, warum viele im Blog, aber auch im Alltagsumgang stets sehr dezent bleiben. Die gefühlsmäßigen Mitte stört ja keinen! 

Man muss nur aufpassen, dass es nicht zu viel wird, das eine aber eben auch das andere. Schrill gegen öd, um es absichtlich zu überspitzt zu sagen. Oder bunt gegen blassblau.

Im Endeffekt gibt es eine Lösung, ein Rezept das gut wirkt: Dass man sich echt gibt. Eben so wie man ist.

In unserer Gesellschaft spielt die Maske eine allzu große Rolle und jeder der sie sich aufsetzt transportiert eine Art von Macht: Er zwingt das Gegenüber, es gleich zu tun.

Nickname 09.10.2007, 22.14| (10/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: oder doch nicht? | Tags: Gedanken

Outing

Hiermit gestehe ich, manchmal eine ganz Böse zu sein!!

Tja,  das war schon immer so!
Ein Beispiel: Jenes urböse frauenfeindliche Kalenderblatt letztens stammt von mir! Ach ja, männerfeindlich ist es eigentlich auch! *gg* Schließlich, wenn doch die Kerle stets auf schöne Larven fliegen statt auf innere Werte... *sfg*  Wollt ihr raten welches Blatt meines war? :o)

Nun seht ihr mich bei nächtlichen Beschwörungen. Hier zum Beispiel arbeitete ich konzentriert daran, einen bestimmten Ex-Blogger zu animieren, wieder ein neues Blog zu beginnen. Und es wird wirken! Wann, bleibt allerdings mein Geheimnis, fragt nicht!!



Aber keine Sorge. Meine Besucher bleiben verschont!
;o)

Nickname 09.10.2007, 03.01| (5/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Scherzchen | Tags: Eigene Gifs

chchrch hm?

uuups, jetzt hatte ich ein Nickerchen gemacht. Bin wohl das Arbeiten nicht mehr gewöhnt ;-) Hmm, outen soll ich. Na gut, gleich. ;O)

Nickname 08.10.2007, 23.05| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: heute

Soll ich?

Unlängst hatte ich ein Outing vor! Ja wirklich, ihr wisst noch nicht alles von Tirilli.
Zögernd saß ich da, schunkelte mit dein Beinen und wusste nicht, ob ich soll. Aber dann ergab es sich eh nicht richtig.

Hm, soll ich nu oder nicht... ja nein ja nein...  Falls ja, bitte nicht zu schockiert sein!!

Nickname 08.10.2007, 21.00| (8/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: dies und das

Die Nachrichten aus Burma....

...sind katastrophal! Und es schein alles für die Menschen dort sehr hoffnungslos. Ich sah inzwischen auch eine Filmdoku über Minderheiten an der Grenze zu Thailand. Das kann man schon als Genozid bezeichnen! Auch Waisenlager werden von Soldaten überfallen und zerstört.

Im Grunde ist ganz Burma ein einziges Gefangenenlager, am schlimmsten geht es aber den Minderheiten.
Das Geschehen verleitet mich zu bösen Gedanken in Richtung der Obersten in dieser Junta. Aber ich verbiete mir diese Gedanken. Denn es gibt ein Gesetz beim Schlechten, Negatives ist wie die Pest: hochansteckend. So sage ich mir mit der Stimme der Vernunft: mögen sie in Frieden weichen.

Unser Interesse an Burma darf nicht nachlassen.  Von einer lieben Blogbesucherin habe ich folgenden Link bekommen und auch gleich die empfohlene Mail abgesendet.

Falls sich jemand anschließen will: Amnesty International

Nickname 08.10.2007, 02.23| (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: politisch

Die Wurschti nervt!!

schnuzlgrant_kl.jpg
Lieber draußen in der Kälte als das!!!
Ahhhrgh....

Hallo Leute!

Da hatte sich die Wurschti endlich eine sagenhaft schlimme Unart abgewöhnt und jetzt das! Die macht es wieder!!! Und mehr als je zuvor!

*grummmmel*

Wisst ihr, die nimmt so ein Holzding mit Schnüren dran und macht damit infernalische Plinks, Plonks und Plänks!! Nicht etwa kurz, stundenlang!! Ich bin zerrüttet!!
Dabei sagte sie unlängst, dass sie mit ihrer Pfote ein neues Problem hat. Irgend so ein Knubbel im Daumengelenk. Was war ich froh darüber sag ich euch! Und jetzt! Sie lärmt trotzdem! !!
Ich hab schon wieder alle Abwehrmethoden durchgespielt.
+ Anstubsen damit sie gestört ist und aufgibt. (Mindestens fünfmal!!)
+ Aufkreischen (kurz, das halt ich ja selbst nicht aus)
+ An der Tür kratzen als wollte ich raus. Das hilft!! Die legt das weg und kommt. Dann ärgert die sich weil ich dann doch nicht rausgeh, die schimpft! Und geht dann schnurstracks umso lauter weiterplinkplänkplonkennnn!! *stöhn*
Ich werd da jedesmal halbwahnsinnig!

Darum bin ich jetzt oft draußen in der bösen bösen Kälte. Schnuzl allein außer Haus.
Vielleicht sollte ich Frauchen wechseln!?!

In der Hoffnung, dass es allen anderen besser geht grüßt artig

unterschr_frschnuzl.jpg

Nickname 07.10.2007, 20.00| (7/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Frau Schnuzl sagt

Wie ich an mir arbeite ;o)

Bei uns ist heute so ein typischer dunkler verregneter Herbsttag. Ich habe auf der Satellitenkarte gesehen, es betrifft in Österreich nur uns im Süden. Na gut. Man hat mir gesagt, ich solle das gemütlich finden es mir gemütlich machen. Dann würde ich auch den Herbst mögen. Sehrr mögen. Fürrrchterbarlich mögen. Ganz grrrroßäßlich mögen.
Na gut, ich arbeite jetzt mal dran.

trine_herbstwetter.jpg
*es is schön, es iss schöön es isss schööön*
;-)

Nickname 06.10.2007, 14.14| (8/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: heute | Tags: Cartoon

Opernkritik

Wer sagt, dass man nicht krank ins Theater gehen kann. Na und in die Oper sowieso ;-) Vollgestopft mit Hustenblockern sah und hörte ich heute "Ariadne auf Naxos" von Richard Strauss in unserem Theater.
Ein größtenteils gelungener Abend.  Bühnenbild und Kostüme gefielen mir sehr, die Inszenierung auch, bis auf einen Einwand: Das Herumgewälze auf dem Klavier hätte bitteschön doch irgendwann von einer neuen Idee abgelöst werden können! Spätestens als Bacchus auftrat, der natürlich dann auch mal kurz wälzte, wurde es öd! Was sich nicht auf den Liebesakt am Ende gemünzt sein soll, der passte schon wie er war. :-))

Die Musik von Richard Strauss finde ich wunderschön und spannend. Das Orchester war bei dieser Vorstellung über sich selbst hinausgewachsen! Die Sängerpartie war leider nicht sehr homogen. die Ariadne war ja gut besetzt (Edith Haller), die Zerbinetta (Daniela Fally) sogar sensationell gut, begeisternd in jeder Hinsicht! aber der Rest des Teams... naja... Bacchus war vollkommen fehlbesetzt, dass man so einen kaputten Sänger heutzutage überhaupt noch engagiert! (Oder war er sehr indisponiert?)

Alles in allem aber trotzdem ein hörens- und sehenswerter Abend.

Nickname 06.10.2007, 00.58| (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Musik | Tags: Kulturkritik

Nachlese zum Thema Burma

Nun ist der Aktionstag vorbei.

Es stellt sich nicht die Frage, ob er erfolgreich war, oder ob genug Blogger mitgemacht haben. Ich denke, es kommt nur darauf an, dass er überhaupt stattfand und von vielen wahrgenommen wurde. Dass in so manchem Herzen und in den Köpfen etwas bewegt wurde. Aber am wichtigsten: Dass die Kunde bis nach Burma gedrungen ist und den Menschen dort ein wenig Kraft gegeben hat.

Entscheidend wird nun sein, ob jetzt alles mit dieser Aktion vorbei ist! Das wäre eine Katastrophe! Es muss weitergehen! Würde sich nun keiner mehr darum scheren, hätten die vielen Kritiker recht!

Ich las heute so einiges. Es sei eine eitle Aktion von linkgeilen Leuten. Von solchen, die natürlich nur ihre Klickrate erhöhen wollten. Wieder mal diese A-Blogger! Zusätzlich diese seichten Mitschwimmer, dieses gedankenlose Stimmvieh! Naiv seien sie in jedem Fall, da die Wirkungslosigkeit auch für den Dümmsten erkennbar gewesen wäre.
Andere kritisierten die Konzentration auf Burma. Es sei doch auch andernorts sehr schlimm. Wenn schon, hätte man längst auf andere Länder mit ähnlicher Lage hinweisen können und sollen! Viele hätten vermutlich nicht einmal gewusst, wo Burma überhaupt zu finden sei und nun plötzlich so ein Theater. Wenn schon, hätte man die moralische Pflicht, anderes Übel genau so zu beachten und es ebenso anzuprangern.

Das letzte Argument klingt ja schön und gut, der gestrenge weltumspannende moralische Zeigefinger! Aber, wer so fordernd spricht, berücksichtigt die begrenzten menschlichen Fähigkeiten überhaupt nicht. Es ist wie mit unserem Sehsinn, man fokussiert. Der Leser sieht jetzt gerade nur die Schrift am Bildschirm, der Raum in dem er sich befindet wird zwar wahrgenommen, aber in diesem Moment eben nicht bewusst. So ist es auch mit den Themen aus den Medien. Man muss selektieren, Masse überfordert, so ist eben unsere Natur! Also brauchen die Notleidenden und Unterdrückten ihre Hilfsvereine die für sie Lärm machen. Womit ich wieder ein Argument für den gestrigen Aktionstag habe.

Nun aber etwas ganz anderes, ich will etwas zu den Kritikern selbst schreiben.

Kritik ist gut und hält in Bewegung. Es kommt aber sehr darauf an, wie sie formuliert ist. Mir fällt auf, dass oft Menschen kritisieren, die im Gegenüber immer zuerst das Schlechte vermuten und geleitet von ihrem Misstrauen in die Falle der Verallgemeinerung tappen. Ich glaube, dass so eine Einstellung sehr problematisch ist, besonders wenn es um Hilfe geht. Wir kennen sie doch alle, die Sonntagsredner die alles anders machen würden...

Auch wenn ich damit eine Breitseite für Angriffe biete, ich schreibe es trotzdem:

Man muss den Menschen mögen wie er ist. Das ist die Voraussetzung um mehr zu tun, es ist Motor und Kraftquelle zugleich!

Nickname 05.10.2007, 02.43| (6/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: politisch

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