Ausgewählter Beitrag

Nachbar in Not

Bei der großen Fernsehspendenaktion "Nachbar in Not" sind allein heute über eine Million Euro für Haiti gespenden worden. Insgesamt kamen über diese Aktion in Österreich schon ca. 4,3 Mio Euro zusammen.
Ich finde das erwähnensswert, den im Alltag hat man schon sehr oft den Eindruck, dass es in unserem Land viele Ressentiments gegen Ausländer gibt. Und dann das. Schön!!

Nachbar in Not

Überwachungskamera filmt das Beben mit

Nickname 25.01.2010, 23.12

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Kommentare zu diesem Beitrag

3. von Brigida

Liebe Tirilli
Hab ich auch schon bemerkt, das mit en Ressentiments gegen Ausländer, aber das war schon immer so, sobald es an Arbeitsplätzen mangelte.... Die Deutschen haben ja ohne Verträge während der Wirschaftswunderjahre Ausländer ins Land geholt, zum arbeiten, hier in der Schweiz hat man wenigstens noch Zeitverträge, wie es in Österreich aussieht, weiss ich nicht.
Und da wir zur Zeit in einem von mir benannten Angstmanagement leben, wo die Arbeit in noch immer ärmere Länder delegiert wird, um den Bonus der Bosse zu erhöhen, wird das mit den Ressentiments noch zunehmen....eben, anstatt sich zusammenzutun und sich an der richtigen, bzw. besseren Stelle zu wehren :wut: :nachdenk:
glg Brigida

vom 28.01.2010, 13.28
2. von maya

ja ist doch schön in der schweiz wurden auch über 20 Mio. SFr. gesammelt und dies obwohl doch erst kürzlich bei uns das Minarettebauverbot angenommen wurde.

vom 28.01.2010, 10.08
1. von

Ich muß sagen, es hat mich auch sehr überrascht, wie viele Leute etwas gespendet haben! Überall auf der Welt! (Sollte ich doch einen kleinen Hoffnungsschimmer sehen?)
Liebe Grüße, Petra


vom 26.01.2010, 02.40

Nachbar in Not

Bei der großen Fernsehspendenaktion "Nachbar in Not" sind allein heute über eine Million Euro für Haiti gespenden worden. Insgesamt kamen über diese Aktion in Österreich schon ca. 4,3 Mio Euro zusammen.
Ich finde das erwähnensswert, den im Alltag hat man schon sehr oft den Eindruck, dass es in unserem Land viele Ressentiments gegen Ausländer gibt. Und dann das. Schön!!

Nachbar in Not

Überwachungskamera filmt das Beben mit

Nickname 25.01.2010, 23.12| (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: dies und das

So kann es gehen...

Manchmal verliert man Freunde durch räumliche Trennung aus den Augen. Man hat zwar immer vor, sich mal wieder zu melden, weil man diesen Menschen sehr mag, aber es fehlt der Anlass und nur Briefverkehr ist ja auch keine dauerhafte Grundlage.

Sehr euch mal diese Webseite an.

So lebendig, so fröhlich, so lebensbejahend und so viel hat sie an Wissen dazugewonnen, seit ich sie vor sicher mehr als zehn Jahren das letzte Mal sah.

Heute erfuhr ich, dass sie schon vor drei Jahren, nach einem Blinddarmdurchbruch, durch einen Ärztefehler ins Koma gefallen war. Und nun ist sie gestorben.

Entsetzt bin ich. Auch wenn ich sie so lange nicht gesehen hatte, diese Nachricht geht mir nah und nicht aus dem Kopf.

Aus einem lebensfrohen Leben rausgerissen, plötzlich. So sinnlos (?), so unerwartet!

Es ist eine Mahnung, das Jetzt intensiver zu leben. Ich trauere mit dem leidgeprüften Witwer....
 

Nickname 24.01.2010, 21.29| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: bekümmert

Saaaauuuuuwetter!

Gerade habe ich entdeckt, dass heute überall in Österreich die Sonne geschienen hat. Gemeinerweise aber nicht bei uns. Verflixt, wenn ich mich recht erinnere, hatten wir nur zwei Tage, an denen die Sonne mal kurz zwischen Wolken durchblitzte. Und das seit Weihnachten! Es sieht bei uns fast jeden Tag so aus:

dezembernebel09.jpg

Das Foto wurde kurz nach Weihnachten von Von Ferdl gemacht. Hätte ich ja nicht gedacht, dass es einen Monat lang so bleiben wird.... :-(

Nu ist´s aber genug Herr Petrus! Ich protestiere!!
Sooofort ändern, Herr Petrus, sonst gibts Kanonen!militant.gif


Als Trösterchen habe ich heute 2/3 des neuen Regals mit Lärchenharzbalsam eingerieben. .....hm? Warum nicht das ganze, fragst du? Weil ich nicht so bin!! So.

Nickname 23.01.2010, 22.04| (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: heute

Die Waisen von Haiti

Im Moment wird in den Medien viel darauf hingewiesen:
Die alleräermsten sind die allein herumirrenden Kinder! Kann man sich diese Not überhaupt vorstellen?

Viele dieser Kinder werden gerade in andere Länder gebracht. Man meint es zwar gut, aber auch das kann tiefes Unglück bedeuten. Siehe hier

Eine Organisation, zu der ich in gewisser Weise Beziehung habe, ist UNICEF.

Diese Organisation hat langjährige Erfahrungen, es arbeiten dort im guten Sinn professionelle Leute und ich vertraue ihr, weil ich seit langem über deren Projekte informiert bin.

Auch wenn man überall Spendenaufrufe erlebt, ich will mich trotzdem jetzt an den Aufrufen beteiligen. Und zwar in Richtung UNICEF.

Hier kann man nachlesen, auf welche Weise diese Organisation für die Kinder Haitis aktiv ist:

unicef.at

unicef.de - UNICEF verstärkt Schutz für Kinder

Nickname 22.01.2010, 02.14| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: dies und das

Von der Seele geschrieben...

Was bloggt man, wenn das Leben für einen gerade nur aus Alltag und Beruf besteht?

....nach diesem Satz saß ich nun länger da und dachte nach, denn so stimmt das auch wieder nicht.
Es ist viel mehr so, dass ich die Außenwelt im Moment etwas mehr ausblende um der Innenwelt mehr Raum zu geben. Und darüber kann man nur schwer bloggen, man sollte sowas ja nicht zu sehr in den öffentlichen Raum stellen.

Ich dachte immer, dass ich mich gut kennen würde. Langsam erkenne ich, wie sehr ich mich da geirrt hatte.
Es ist jetzt die Zeit der Aufarbeitung meiner desaströsen Kindheit.

Da geht es um halbbewusste Gedankenabläufe die sich früh festgesetzt hatten und ein unbeschwerteres Leben verhinderten.
Wie es funktionieren soll, durch solches Wissen der lebenslänglichen latenten depressiven Grundstimmung zu entkommen, weiß ich noch nicht, aber ich versuche, auf dem Weg zu sein. Wie bei allen Dingen die ich angehe, tu ich es mit ganzem Herzblut. Da kann man doch nicht einfach irgendwas Vergnügliches bloggen....

Heute Vormittag hörte ich ein kleines Kind, wie es in höchsten Tönen einfach seinen Gefühlen freien Lauf ließ. Seit Neuestem habe ich nämlich eine Krabbelstube direkt neben meinem Haus und vormittags gehen sie immer für eine Stunde raus, direkt vor meinem Wohnzimmer. Normalerweise erfreue ich mich an diesen Klängen der etwa zehn Zweijährigen. Sie klingen manchmal alle miteinander fast wie Tierchen, eines heult, ein anderes juchzt, das dritte kreischt einfach vergnüglich und steckt prompt alle anderen an, es gleich zu tun. Und normalerweise muss ich dann lächeln.

Aber heute war das anders. Plötzlich spürte ich schmerzhaft, wie es mir in dem Alter und auch später ergangen war. Ich machte zwar als kleines Kind bei sowas dann auch mit. Aber zugleich dachte ich stets, ich dürfe das nicht, denn ich sei zu unwert mich ebenso frei gehen zu lassen, ich dachte, als Mindere hätte ich nicht das Recht dazu. Und weil ich trotzdem mitgemacht hatte, plagte mich dann schlechtes Gewissen.

Da könnt ihr jetzt vermutlich nicht mit, nicht wahr? Oder doch?
Das war die Folge jener schwarzen Pädagogik von der ich unlängst schrieb....

Man trägt stets seine Kindheit in sich, keiner kann sich davon lösen. Man ist im Grunde immer noch das Kind bis zu seinem Lebensende....

Es kommt nur darauf an, wie man damit umgeht.

Aber wie geht man damit um, wie bannt man die alten Geister?

Eigentlich wollte ich heute etwas über meine Arbeit schreiben. Und dann ist wie von selbst dieser Beitrag entstanden. Natürlich wieder viel zu lang.... Und ich habe wieder viel zu Privates preisgegeben....

Ich bin wirklich unverbesserlich!

Nickname 20.01.2010, 02.02| (7/6) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: nachdenklich

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