Blogeinträge (themensortiert)

Thema: dies und das

Alles neu machte der Mai

Es ging schon lange nicht mehr so weiter. Wilde Sträucher überwucherten den Garten und was da zwei mal im Jahr alles so zu schneiden war, konnte nirgends hin. Bei uns gibt es keine Entsorgung für Grünschnitt.
Also die Brieftasche weit, weit aufgemacht und los ging´s.



Damit der Bagger die Wurzeln entfernen konnte, musste erst mal vieles weggesäbelt werden. Links der Haufen, puh.. und das ist nur einer von zweien!

Und weiter geht´s.





Da kam er nicht durch. Also musste ein Ast weg.



'Oh, das hatte ich gar nicht bestellt. Aber gut ist´s. War ja weniger Gras als Unkraut dort.



Um das Häuschen waren Unkraut, dicke alte Baumwurzeln, wilde Rosen und große Steinbrocken. Die untersten Bretter faulten dadurch weg. Das Häuschen ist 120 Jahre alt. Aber oweh! Ich war in der Arbeit gewesen. Und nun hatten sie ein Kiesbett gemacht, statt die Steine in Zement zu legen. Ich hatte das nicht erwartet und nun war es zu spät. Wer kommt denn auf die Idee, dass sie es so machen werden, wo sie doch die Einfahrt zementierten! Da die Hütte keine Dachrinne hat, wird mir so einiges vom Kies weggeschwemmt werden.



Zum ersten Mal seit 30 Jahren sehe ich den Baumstamm! Da war Urwald! Sehr schön war die wilde Rose, die etwa 5 Meter hoch in den Baum wuchs. Aber 3 Tage Blüten war wenig, dafür, dass die Vögel die Hagebutten schnabulierten und dann die Samen überall verteilten. Das Entfernen der Wildrose fiel mir aber am schwersten.



Hier der Ist-Zustand... Das wird noch! Zur Zeit suchen wir nach der richtigen Kletterrose.

Nickname 18.06.2016, 01.16 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

In der gebrochenen Natur

Vor kurzem bloggte ich doch über das Schneechaos Ende April. Noch immer sind alle Parks in Klagenfurt gesperrt, das Betreten sei wegen der Baumschäden zu gefährlich. 

Nun war ich mal mit meiner Schwester am See radeln. Wir kamen zu der Pappelallee die mir seit der Jugend ein Symbol für schöne Zeiten bedeutet, steht sie doch am Freibad, mein liebster Ort von allen. Der Schock war groß:





Alles hin. Ach, ich weiß ja, sie erholen sich wieder. Es tat aber schon weh, sie so zu sehen.

Und dies ist ein Zweig von meinem Nussbaum:



Auch er arbeitet daran, wieder zu werden.



Dann halt Triebe an neuen Stellen, scheint er zu sagen. Ist diese Lebenskraft nicht faszinierend?



Einige wenige Blätter hatte er ja behalten und die Flora ist stark. Sie richtet sich wieder auf und bald ist´s, als wenn nichts gewesen wäre. Anders als wir Menschen, die nach Einschnitten mit Traumata weiterleben müssen. 

Oder anders als bei Tieren, die ja auch nicht so schnell vergessen können. 

Meine Tschutschinella hat aber kein Trauma. Ganz im Gegenteil. die lebt wie im Paradies. Vergöttert, verwöhnt und umschnuddelt. Göttin Tschutschi darf mich sogar am Lesen hindern! Und das darf sonst fast niemand! ;-)



Ich saß gestern erstmals im Garten, unter dem Nussbaum, eine der wenigen Stellen wo man es sich im Moment breit machen kann. Warum das so ist, zeige ich demnächst, es hat aber nichts mit dem April-Chaos zu tun.
 

Nickname 23.05.2016, 01.25 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Hach!

Tiere können Humor haben. Meine Katze kann´s. Und dieser Delfin auch.

Nickname 16.04.2016, 02.02 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Vögelfreuden. ;-)

Wird wohl Zeit, dass ich wiedermal piep sage: PIEP! 

Das Wetter ist ja Gott sei Dank noch winterlich. So kann ich hier noch Fotos von Mitte Februar bringen, hehe. ;-)

Seit einem Monat kommt immer wieder ein großer Schwarm Zeisige (?) vorbei und die singen im Chor hell und zart, es ist eine Freude. Sowas hatten wir im Winter noch nie. Mein Nachbar meinte zwar, das seien Spatzen. Glaub ich aber nicht, seit wann sollen die in so großen Verbänden fliegen. Außerdem sind die Spatzen ja inzwischen eher selten geworden. Weiß jemand, welcher Vogel sich schon im Februar so verhält?



Ich blickte dann zum nächsten Baum und da saß eine Eule.



Tirilli tirilla, juhu!

Ein Vogelstimmenvideo, wunderschön!

So, und jetzt wechsel ich gleich mal den Header um den Frühling zu rufen!

Nickname 13.03.2016, 15.00 | (4/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Februar-Header

Den neuen Header bastelte ich, als ich noch dachte, im Februar würde Winter sein. Ist aber nicht. Zu warm und kein Schnee. Das da oben ist eine sogenannte Schneefahne. Und die wehte letztes Jahr vom Dach gegenüber.



Nickname 11.02.2016, 02.09 | (5/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Zum Header


Das ist diesmal in zwei Sätzen erklärt.

Es ist furchtbar tragisch! Da ertrinkt jemand im Geschenkpapier!  

     

Nickname 06.12.2015, 01.43 | (3/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Auf sowas muss man erst mal kommen!

Ich hatte es lange nicht bemerkt.
Aber irgendwann wunderte ich mich.
Mein Wundern begann vor Jahren! Ohne zu kapieren!
Verdutzt bei jedem Besuch!
Aber ich konnte es mir nicht erklären.
Hatte mein Vater denn so an den Steinen gespart?
Ich legte umständlich eine neue Folie darunter.
Und staunte, dass sie immer neu hervorblitze.
Bei jedem Besuch musste ich die Steine besser vereilen.
Das Unkraut dazwischen wurde unerträglich.
Irgendwann kapierte ich dann doch.

Als ich vor diesem Allerheiligen zum Grab kam, lag ein recht großer Teil der schwarzen Folie bloß.
Der Dieb oder die Diebin hatte also immer noch weitergemacht. 

Im Laufe der Jahre sind vom Grab ca. 150 kg Steine gestohlen worden. Wohl bei jedem Besuch des Täters ein kleiner Kübel voll. 

Auf sowas muss man erst mal kommen!

Ich habe kleinere Steine nachgekauft. Damit die nicht so leicht wegzutragen sind. Außerdem, solche kleinen hat ja fast jedes Grab. Erstmal 50 kg. Im Auto schnitt ich die zwei mir zu schweren Säcke auf und schaufelte kleinere Mengen in diverse Kübel. Trotzdem habe ich mich verhoben. Wenn sich mein Kreuz regeneriert hat, besorge ich die nächsten Säcke. Denn noch blitzen die größeren Steine hervor. Als Beute für den Dieb. Und das geht ja gar nicht.

Nickname 03.11.2015, 01.26 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Hab neue Wärme

So sah es unlängst vor dem Haus aus.



Endspurt beim Fernwärmeeinbau. Der Ölofen ist nun weg, der Heiztank leider noch da. Denn der ist eingemauert und nicht ganz geleert. Zu blöd! 30 Jahre lang war das Öl zu früh aus und das so gut wie immer kurz vor dem Wochenende,so dass ich tagelang frieren musste. Diesmal aber zum ersten Mal nicht, pah! §$&!!!!



Das ist der neue Teil der die Fernwärme einleitet und steuert. Der steht jetzt in der Waschküche, die ja ein kleiner Anbau an meinem über 100 Jahre alten Haus ist. Die Tür sieht schrecklich aus, ich weiß. Aber so sieht zu vieles aus, ich wüsste nicht, wo ich anfangen sollte, was herzurichten. Heizen muss ich diesen Raum mit einem kleinen Elektroradiator. Auf die andere Seite geht auch noch eine Tür durch die der Wind pfeift. Ist halt bei uralten Katen so...

Das Bad, hach ja, das Bad...



Neue Bodenheizung! Denn der Beton lag ja direkt auf der Erde. Da blieben schon mal im Winter die nackten Füße am Boden fast kleben.



Inzwischen zementiert, aber noch nicht verfliest. So eine Teilverfliesung ist nicht unproblematisch. Welche Fliesen passen? Es gibt ja fast nur noch diese großen  sachlich - grauen - beigen, "Die Kungen wollen nur noch das" sagt man mir. So steht also das Klo noch im Vorraum herum und ich muss das Bad oben verwenden. Wird wohl länger dauern. Auch, weil es Kunst ist, für so etwas einen Fliesenleger zu finden.

Alles in allem: Nie wieder heize ich so sparsam wie in den letzten 30 Jahren! Das da wird es nicht mehr geben: (In Decke gewickelt mit Gürtel rundrum)

          hugh!

Nickname 25.10.2015, 00.32 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Wo ich im Urlaub war

Ganz in der Nähe von Piran, Slowenien. Auf dem Rätselbild weiter unten sieht man bei einem Pfeil den Namen Portorose für Portoroz. Anscheinend war noch keiner meiner Besucher dort. Und das ist gut. Portoroz ist ein Alptraum an Massentourismus ohne Stil. Dort hatten wir allerdings die ulkigste Episode unseres Urlaubs. Die erzähle ich noch, aber ein andermal.

An der slowenischen Küste geht es etwas anders zu als an der kroatischen. Die Menschen sind zwar auch so liebenswürdig wie die Kroaten. Allerdings sind sie zurückhaltender. Und ein wenig von der alten kommunistischen Ära spürt man noch. So zeigen Kellner schon mal, dass dies oder jenes doch lästige Arbeit bedeutet. Wenn man nach dem Abendessen in den Ort fährt, findet man die meisten Geschäfte schon geschlossen. Wie halt bei uns! In Kroatien, nur wenige Kilometer weiter, ist das anders. Da pulsiert alles und jeder will noch was verdienen. "Bei uns wollen sie im ganzen Land  zu wenig Geschäft machen! Zu wenig funktioniert" jammerte eine Slowenin über ihr Land. Das wunderte mich. Galten doch die Slowenen als die "Schweizer des alten Jugoslawien".

Das war unser Hotel, das Grand Hotel Bernhardin.



Hässlich, ich weiß. Aber halt nicht anders möglich weil Slowenien nur wenig Küste hat. Und so ist das Hotel halt direkt an die Felswand gelehnt. Im 11. Stock kommt man von der Landseite aus ins Foyer. Dies ist natürlich bombastisch, ein einziges Marmorgepränge, damit man das 5 Sterne-Hotel wahrnimmt. Der Rest ist eher wie 4 Sterne. Das Essen war in den 4 Sterne-Hotels in Kroatien um einiges besser.
Links diese Glasfläche, das ist das Hallenbad. Viel Platz für Liegen, zu kleines Becken. Salzwasser, enorm gechlort. Und wie! Wehe, man kriegte einen Tropfen ins Auge! Auch nach mehrmaligem Waschen ging der Gestank nicht aus der Badehose. Da half nur noch die Waschmaschine zu Hause.

5 Sterne hatte der Strand sicher nicht. Der war viel zu beengt:



Ab 6 Uhr morgens begann der Kampf um die guten Liegestuhlplätze! Puh. Da konnten wir nicht ganz mithalten! 
Zahlte man 15 € am Tag dazu, konnte man den Vip-Bereich belegen. Inklusive 1 Glas Prosecco, eine Eiskugel und 2x mit Lavendelwasser getränkte kalte Tüchlein. Das hatten wir uns drei Mal geleistet, denn die Enge im 5 Sterne-"Plebs-Bereich" ;-) nervte schon. 

Fotos von Ausflügen gäbe es. Ein, zwei sagenhaft schöne Fotos sind darunter. Muss ich noch zeigen...
Aber vom Sonnenuntergang hab ich noch viel mehr. Ehrlich gesagt... ähm... könnte ich hier fast einen Monat lang Sonnenuntergänge zeigen! *g* Denn in diesem Hotel hat jedes Zimmer einen sagenhaften Blick aufs Meer.



Und jetzt einer der Sonnenuntergänge, voll  gezoomt. In 1280x967px:





Das war´s für´s erste. :-)

Nickname 20.09.2015, 02.41 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Ein Buchtipp!

Ich muss noch nachtragen, dass es Stunden gab, wo ich hellwach war! Nämlich bei der Lektüre des Buches "Fegefeuer" von Sofi Oksanen.
Das Buch ist DER WAHNSINN! So ein gutes Buch habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Man muss zwar viel Fürchterliches aushalten, aber das ist es wert!

Ganz am Anfang ist vielleicht etwas zu detaillierte Beschreibung. Kommt man da aber drüber, wird es immer spannender. Und schließlich kann man nicht mehr aufhören zu lesen! Eine fabelhafte Geschichte, sehr klug aufgebaut, genial im Verschweigen, informativ und außerdem sprachlich brillant! 

Ich rate allen, die jetzt neugierig geworden sind, nicht etwa im Netz mehr darüber erfahren zu wollen. Besser man weiß nichts! Nur so viel: Plötzlich liegt eine geschundene junge Frau im Garten einer alten Bäuerin. Deren Hof findet sich in einem abgelegenen Winkel von Estland. 

Das muss reichen!

Nickname 15.07.2015, 01.41 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL