Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Fräulein Tschutschi

Wieder da.

Gerade eben ist Madame Tschutschinella zurück gekommen. Rufend, sich nicht besonders streicheln lassend, kaum hungrig oder durstig.
Was soll ich nur von diesem VIECH halten. Jetzt ruft und ruft sie die ganze Zeit, aber sie will nichts. 
Seelisch kann ich mich nicht so schnell wieder aufrappeln, sowas dauert..
Und nun schnell ab zur Arbeit...

Nickname 20.06.2011, 12.49 | (19/18) Kommentare (RSS) | TB | PL

Weg mal drei

Am Dienstag, vor der Abfahrt aus Wien, rief ich bei der Nachbarin an, ob mit der Katze alles in Ordnung sei. Sie hatte ja seit Montag Früh deren Betreuung übernommen.
Sie hätte mein Kätzchen überhaupt nie gesehen, antwortete sie, auch das Futter drinnen und draußen sei unangetastet. Und sie hätte immer wieder nach ihr gerufen und auch in allen Räumen meines Hauses nachgesehen, ob Tschutschi vielleicht wo eingesperrt sei.
Sehr besorgt fuhr ich gleich heim und rief nach ihr. Laut aufheulend antwortete sie mir sofort! Sie hatte 38 Stunden am Balkon geschmachtet, dort, wo ich sie nie hinlasse, weil sie runterfallen könnte. Die Rufe meiner Nachbarin aber hatte sie ignoriert! Meinem Besuch, der sie versehentlich ausgesperrt hatte, werfe ich nichts vor, sie hatten sich bei ihrer Abfahrt eh um sie bemüht, gesucht und dann angenommen, Tschutschi sei draußen weil sie sie zuletzt im Garten gesehen hatten.

Am Donnerstag vermisste ich sie um Mittag bei meiner Abfahrt zur Arbeit schon wieder. Sonst kam sie doch immer, wenn sie meinen Aufbruch bemerkte! Ich rief, schon beim Auto stehend dann doch nochmal. Tschutschi antwortete wieder empört vom Balkon! Ja, wie war sie denn dort hingekommen, ich hatte doch nie die Balkontür geöffnet?? Unbegreiflich. Oder vielleicht doch, ohne mich zu erinnern? Na, jedenfalls war gut, dass ich sie noch befreit hatte, der Arbeitstag dauerte an dem Tag bis in die Nacht, weil wir Jahresschlusskonzert hatten.

Heute Nacht kam Tschutschi nicht heim. Bis 3 Uhr hatte ich gewartet und immer wieder gerufen. Dann hatte ich heute Früh die Nachbarschaft abgesucht und dabei immer wieder gehorcht, ob sie wo ruft. Nichts. Sie ist nicht freiwillig weg, da bin ich mir sehr sicher.

Dieses Tier macht mir das Leben schwer.... Ich kann nur sagen: Nie wieder eine Katze! :´-(

Nickname 18.06.2011, 14.08 | (7/3) Kommentare (RSS) | TB | PL

Tschutschi, DU BIEST!!

Vorwort für Frau Germana: Die Autorin übernimmt hiermit keine Haftung für eventuelle seelische Schäden und empfiehlt: Dies bitte jetzt nicht lesen! Wirklich nicht!

Statt ihre Morgenmahlzeit zu empfangen wollte Tschutschi erstmal gleich raus. Aber sehr bald schon war sie wieder da, ich hatte ja, wie meist in der wärmeren Jahreszeit, die Terrassentür offen gelassen.
Nun saß ich gerade am Compi um nach Mails zu sehen und achtete nicht groß auf mein Katzenviech, als mir plötzlich deren schnellen Bewegungen auffielen, ich dachte sogleich: OHA!

Als ich nun aufgescheucht um die Ecke blickte, war da eine Szene, die ich nicht so schnell vergessen werde!
Tschutschi saß neben dem großen Geschirrkasten und ihr gegenüber, auch nur einfach dasitzend... eine Ratte Erdmaus!!

Beide verharrten fast minutenlang und blickten sich intensiv in die Augen, die Erdmaus mit trotzig erhobenem Köpfchen und mein Katzenbiest knapp gegenüber wie hypnotisiert zu ihrem Opfer hinunterstarrend.
Aber im nächsten Moment kam Bewegung in die Szene, die Erdmaus mit ihrem wirklich schönen dichten braunen Pelz verschwand unter dem Kasten, wohin Tschutschi höchstens das Köpfchen nachschieben konnte.

Ich eilte wie verrückt nach dem Besen. Wenn die Erdmaus dort wegkäme, könnte sie sich ja überall im Haus verstecken, ich habe nämlich nur wenig Türen und bis auf 2 sind alle stets offen!

Und nun folgendes Bild:

Auf einer Kastenseite Tschutschibiest, auf der anderen ich, kniend, den Besenstil in der Hand und dazwischen eine überaus kluge strategisch denkende Ratte unter besagtem Kasten! Das Tier befand in seiner Not meinen Besenstil als weniger bis gar nicht gefährlich und ließ sich von diesem aber wirklich überhaupt nicht beeindrucken. Es quetschte sich auf meiner Seite zwischen hinteren Kastenfuß und Wand und blickte mir mit seinen Knopfäuglein und mit leicht bebenden Barthaaren direkt ins Gesicht. Da konnte ich vorsichtig hinstupfen so viel ich wollte, es wich höchstens mal ein paar Zentimeter zurück!
Wieso aber wusste das kleine Geschöpf, dass ich ungefährlich bin??

Pattstellung.
Tschutschi wollte mehrmals auch auf meine Seite, verstand aber, dass sie lieber gleich wieder zurück zu ihrem Platz eilen sollte, damit die Ratte nicht etwa dort ausbüchsen konnte. Aber nun, was nun! So verharrten wir drei erst mal und durch meinen Kopf gingen alle möglichen Sorgen, was, wenn die Ratte uns im Haus entkäme und ich dann aber zur Arbeit müsste? Ich wusste von einem gefährlichen Kabelbrand durch ein angenagtes Kühlschrankkabel bei einer Kollegin! Damals musste die Feuerwehr her! Abgesehen von der hygienischen Katastrophe!

Tschutschi aber fand die Situation einfach nur herrlich! Glücklich und entspannt rollte sie sich auf den Rücken und grinste! Doch, sie grinste!!

Ich steckte nun zwischen Wand und Kastenfuß das nächste greifbare Ding, eine große Schere. Auch deren scharfe Spitze beeindruckte den neuen Hausgenossen überhaupt nicht! Aber nun konnte die Erdmaus nicht mehr ganz in der hintersten Ecke kleben und mehrmals schupfte ich sie an, inzwischen eine Salatschüssel bereithaltend um die bei Gelegenheit überzustülpen. Oh Wunder, dies gelang dann gleich bei der ersten Gelegenheit, es war wirklich ein Riesenglück dabei und ich wusste zuerst gar nicht, ob ich das Tierchen überhaupt erwischt hatte. Aber Tschutschi sagte es mir, indem sie gespannt versuchte, unter die Schüssel zu kommen. Der Karton vom letzten ähnlichen Geschehen vor drei Tagen war noch da, den nun also drunter geschoben und schon ging es raus, aufs Feld.

Als ich die Erdmaus dann frei ließ, rannte die nicht etwa gleich weg! Sie saß erst mal da und betrachtete mich. Fast magisch. Dann lief sie auf mich zu! Doch bevor ich zu sehr erschrecken konnte machte sie einen Bogen und verschwand im hohen Gras.

Tschutschi, das Monster, hatte noch lange gejammert und immer wieder beim Kasten nachgesehen.

Ja ja, grinst nur, ihr Leser! Für mich bedeutet das aber ganz was Blödes! Ich kann die Terrassentür nicht mehr offen lassen, wie ich es im Sommer stets so gerne tat! Und wenn sie reinwill, muss ich immer erst mal nachsehen, ob sie überhaupt clean ist!

Tschutschi zu verkaaaauuufen! *schnief*

Nickname 07.06.2011, 02.02 | (10/8) Kommentare (RSS) | TB | PL

Hatte Tschutschi 'Engel' gehört?

Gestern und heute war ich nicht in der Schule wegen Hexenschuss im Kreuz. Gestern konnte ich vor Schmerz zunächst nicht sitzen, nicht liegen oder stehen. Mit Hilfe von Voltaren und Schmerzmittel ging es aber bald wieder besser. Dann aber hatte ich mich doch bewegt. Und wie auch noch!

Und das kam so:

Tschutschi kam munter reingelaufen und hatte plötzlich Flügel! Wunderschöne, schwarze, mit regelmäßig verteilten Punkten drauf. Die reckten sich rechts und links von ihr zur Seite, ganz als wenn meine Tschutschinella gerade in dem Moment gelandet wäre. Ich war baff.

Dann entdeckte ich entsetzt den Specht in ihrem Maul.
"NEEIN!" rief ich streng, "WAS IST DENN DAS!" Und dann spielte sie fangen mit mir. Besser gesagt, ich versuchte, sie zu fangen. Bald landeten wir im oberen Stockwerk, genau so wie damals mit der Maus. Ich machte schnell die Schlafzimmertür zu und nun dachte ich, sie bald zu haben und den Vogel zu retten.

Ich suckte unterm Bett.
Unterm Stuhl.
Hinterm Kasten.

Nix.

Da radaute es unten im Wohnzimmer. Maaah! Ich stürzte so gut es ging runter. Ob meines Temperaments bass erstaunt, ließ Tschutschi sein Opfer versehentlich aus.
Blitzartig raste der schöne große Vogel wie ein Pfeil zum Fensterbrett und machte sich dort hinter den Pflanzen ganz klein. Nachdem ich Tschutschi ausgesperrt hatte, konnte ich das schwer traumatisierte Spechtlein überreden, unter dem vorsichtig geöffneten Fensterflügel ins Freie zu stapfen. Und wie der dann losflog! Es war eine Wonne, das zu sehen!
Nun bin ich schon zweifache Spechtretterin! Und das, obwohl ich angesichts der Löcher an der Dachunterkante eigentlich spinnefeind sein dürfte.

Aber mei, jedem Tierchen halt sein Pläsierchen!

Notfalls hänge ich dann halt dort ein altes T-Shirt hin. Solang es kein Slip ist, stört das ja nicht weiter, oder?
:-)

Nickname 01.06.2011, 23.47 | (6/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

fotoscheu

tschutschi200511schlaeft1.jpg

chrr....*träum..knurrrr* chrrr

..KLICK..

hey, nicht fotografieren!!!

tschutschi200511schlaeft2.jpg


..KLICK..

Du nervst! *grummel*!

tschutschi200511schlaeft3.jpg

Olles Trampeltier. Sollte lieber das Fenster putzen!

Damit du beim Fliegenfangen neue Spuren machen kannst, Tschutschi?

*schweigt* chrrr...

Nickname 20.05.2011, 23.39 | (7/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Ey Leute!

tschutschi280311kl.jpg

Neulich hörte ich mein Trampeltier was Urblödes sagen, voll krass, ey. Ich sei cremiger geworden, seit ich meine erste Maus (und einen Vogel, aber psst!!) gekrallt hätte. Was fürn Käse. Pah, Nullcheckerin!
Die hat sich wohl schon abgestumpft!
Manchmal könnte ich mich abkacken mit der! Ich geb euch einen Tipp, die Alte lässt sich urtoll reinstressen! Grad eben hatte ich sie mal wieder trainiert! Durchs Haus rennen und ziemlich miauen. Leute, das greift bei der IMMER! Irgendwann schickt die sich zu mir, so sicher wie das Amen im Gebet! Und dann fragt die, was denn los sei. Und dann ist nix, hähähähähä.

Nickname 03.04.2011, 13.38 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Darf ich mich vorstellen....

mausi_von_der_leine1.jpg

... ich bin die Mausi von der Leine.

Alter Mäuseadel, meine Herrschaften! Aber das haben Sie ja sicher schon am Namen erkannt. Jedoch leider aus einer verarmten Linie! Und nun muss ich mich irgendwie durchbringen.
Nun, meine Damen und Herren, mein trauriges Schicksal sucht allerdings seinesgleichen. Ich kam in den Dienst eines Monsters! Damit nicht genug, dessen unberechenbare Hausdame animiert das vierbeinige und mit megalangen Krallen ausgestattete Ungeheuer immer wieder, mich zu foltern! Und genau dann, wenn es ganz arg wird, grinst diese Person, diese elendige!!
Nun sehen Sie also, mir geht es erbarmungswürdig! Aber was gestern passiert ist, das setzt dem Topf den Krug auf, oder wie man da sagt!

Na, ich erzähle es ihnen am besten mal der Reihe nach:

Jetzt im Frühling ist ja diese, vollkommen unpassend Tschuutschi genannte Bestie öfter mal außer Haus. Ein Segen! So dachte ich jedenfalls in meiner Selbstsucht. Gestern wurde ich eines besseren belehrt!
Das Biest wurde abends von seiner Hausdame hereingelassen, dann aber nicht weiter beachtet. Besagtes Scheusal stürmte sofort herum, beschäftigte sich wild, sprang und hüpfte dass einem nur bange werden konnte! Ich war zuerst noch froh, aus der Schusslinie zu sein. Dann aber sahen wir es! Die Hausdame und ich, beide zugleich! Da war etwas, dass ich so noch nie gesehen hatte!

Ich sah... ja, ich sah.. den schönsten aller Mäusemänner!!! Und schon flog er wieder ein paar Meter, ooh mein Gott! Ach, da bemerkte ich, er war tot tot tot!! Ermordet von der Tschuutschibestie!

Entschuldigung, lassen Sie mich mal kurz durchatmen......

Er sah so schön aus, so edel, so vollkommen! Äußerlich ohne Makel! Und doch, einfach hingemetzelt.....

Und was tat diese perverse Hausdame in dieser dramatischen Stunde? Sie schob zwar den edlen Verstorbenen sorgsam und ehrerbietig auf eine Schaufel... aber zugleich schleimte sie freundlich zur Mörderbestie hin: "Ja Tschuutschi, gratuliere, deine allereste Maus!"

Ich habe ja schon einiges erlebt, aber nun brach eine Welt in mir zusammen....!

Mir ist immer noch schlecht, so schlecht!

Nickname 26.03.2011, 01.24 | (5/4) Kommentare (RSS) | TB | PL

Fr. Elena will Frl. Tschutschi sehen.

Liebe Frau Elena, dein Wunsch ist mir Befehl! Obwohl, viel Neues gibt es nicht, jene Tschutschinella ist immer noch so n pubertärer Rotzlöffel! Sieh mal da:...autsch! Chhchhh ...Aah!!

tschutschi_kratzt_bild_kaputt.jpg

 *Keuch* Beißend, kratzend, f ..f..fordernd, tob... Heey, spinnst duu? ...  °§°$&grrrr.. LASS DAS! HÜLFEE!

RUMMMS!

Hallo liebste Elena, hallo Streuselschnecken!

Hört mal, die Alte lügt!!! Das Foto ist Beschiss!!! Das war nur eine Einsekundenmiene!!! Immer zeigt diese Seniorenbarbie mich hier so! Die macht mich schlecht!! Reinstressen tut immer nur die!! Nicht ich!! Ich zeig euch mal was:

tschutschi_maerz11_b.jpg

DAS bin ich! SO bin ich! Zahm und liep! Das Wurstmensch verdient mich gar nicht!!

Ich hock eh nur rum und tu über die Botanik philosophieren!

tschutschi_maerz11_c.jpg

Aber meine intellektuelle Aktivkurve stinkt der! So schauts aus! Echt vollpanne, ey! Weil diese endmadige Futternapfschubse nicht aushält, wenn wer gscheiter ist als sie!!! Wen wunderts da, wenn mein Blick hier ein wenig mehlankolisch ist? 

Noch ein Schmierer an dich, Elena, hoff, du hast keine solche an deinem Frauchenabstellplatz!
Das wünscht dir deine dich verehrende
Tschutschi!

Nickname 10.03.2011, 23.54 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Tschutschi!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! !

Genau vor 3 Minuten ist Tschutschi zurück gekommen!

Ich fasse es nicht, einfach so, plötzlich sprang sie an die Tür!

Ich kann mich noch gar nicht richtig freuen, bin innerlich so tief unten, so auf Knopfdruck geht das jetzt nicht. Eher umgekehrt, ich könnte nur heulen.

Aber gerade jammert jetzt erst mal sie rum. Sie schaut vollkommen ok. aus!

Hach.... jetzt muss ich mich erstmal erholen...


! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! !

Nickname 24.02.2011, 23.36 | (20/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Tschutschi ist weg.

Mein Kätzchen war gerne stets im Haus. Auch weil es sich seit dem Unfall vor Autos fürchtete. Aber spätabends, wenn es auf der Straße ruhig wurde, streifte sie gerne ein bisschen herum. Nie weit, aber doch neuerdings auch schon mal eine Stunde lang.

Heute Nacht kam sie nicht nach Hause.

Ich suchte und rief sie bis halbdrei. Sah um halbvier und um fünf raus. War um acht draußen und suchte gründlich, die Nachbarin suchte mit. Nichts.

Es war eine eiskalte Nacht, -7° hatte es in der Früh. Tschutschis Fell an den operierten Stellen ist noch recht kurz, man spürte an den Stellen noch die Wärme des Körpers. Auch deswegen war sie an kalten Tagen kaum mal draußen.

Bein Wachliegen heute Nacht hatte ich das unbestimmte Gefühl, sie würde nicht wirklich leiden, dort wo sie ist. Jetzt aber bin ich gar nicht mehr zuversichtlich....

Nickname 23.02.2011, 08.59 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL