Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Zitate

In Frühlingserwartung



Bald sind da draußen wieder Frühlingsfarben... 

Die Vorfreude äußert sich hier etwas kitschig, ich weiß. Aber schön bei solchen Spielereien ist, dass man sein Farbbedürfnis so richtig ausleben kann. :-)

Nickname 13.03.2010, 22.15 | (3/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Freisprechung einer Faulpelzin

Wie viele Male
schaut der Wille durch's Fenster,
ehe die Tat
durch's Tor geht.
Erasmus von Rotterdam

So viele Male: Tausend.

Das war die Devise meiner einwöchigen Ferien. Nachträglich besehen. Nu, ich hatte leider nur eine Woche, nicht genug Tage, um nach tausend "Blicken durchs Fenster" zu was Vernünftigem zu kommen. :-/

Am Beginn der Ferien hatte ich ja ein anders Motto für häusliche Arbeiten und Schulvorbereitungen:

Ich finde, daß das Abschließen einer Arbeit einen hohen moralischen Wert hat; fertig gebrachte Arbeit ist ein sicherer Sporn für die Leistung weiterer Arbeit.
John Tyndall
(pfff...)

Tja, leider jedoch:

Eigentlich bin ich fleißig, aber ich handle im Affekt.
(Unbekannt)

Der Affekt zum Nichtstun war ganz schön übermächtig....

Das liegt in den Genen, bitteschön! Die sind halt so überlegen! Ich kann da nichts dafür!!
Gell. 
;-)

Nickname 14.02.2010, 23.03 | (3/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Eine neue Ferstl-Karte




z o o m

Ich habe mir erlaubt, durch das Bild zum Zitat von Ernst Ferstl noch eine Komponente hinzuzufügen.
Mamas böses Erbe....
Außerdem sind da noch ein paar Andeutungen versteckt. Eine, die aber niemand ahnen kann, verrate ich: Das sind genau die Farben, die ich gar nicht mag.
 Die anderen... tja, ich sag es mal so: nichts ist Zufall. :-)

Mit freundlicher Genehmigung von Ernst Ferstl

Nickname 10.01.2010, 16.39 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

aufgeschnappt


Das Böse kann auch ein Zuviel des Guten sein.

Ein Einwurf von Michael Köhlmeier
bei einer Diskussion über das Böse in uns.
(sinngemäß)

Nickname 03.12.2009, 00.20 | (4/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Allerheiligen




z o o m

Natürlich war ich am Grab. Aber ich konnte nicht auf die gleiche Weise meiner Eltern gedenken wie in den letzten Jahren. Diese schmerzhafte melancholische Liebe zu meiner Mutter ist mir im Moment fern. Das hat wohl mit den letzten schwierigen Monaten zu tun. Vieles in der Kindheit war nicht so wie es hätte sein sollen und vieles erkannte ich erst in diesem Jahr.

Nun muss ich lernen, dass der Mensch nicht immer so handeln kann, wie sein Ideal es ihm gebieten würde. Jeder ist ja doch durch seine eigene Geschichte gebunden.

Und alle laufen Gefahr, etwas Dunkles weiter zu geben, auch wenn sie dies nie wollten.

Das ist mein inneres Thema an diesem Allerheiligentag und darauf bezieht sich die Karte.

Nickname 01.11.2009, 23.56 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Ein schönes Zitat von Gibran

traurigkeit_gibran.jpg

Nickname 19.10.2009, 00.29 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Eine Wahrheit




z o o m

(Mit freundlicher Genehmigung des Autors)


Über dieses Zitat von Ernst Ferstl kann man lange reden.

Man kann zunächst den Kopf schütteln und protestieren:
"Nur einen?!"
Um dann triumphierend weitere Schlüssel auf den zu Tisch legen.
So einige andere gäbe es ja doch. 
Aber Moment mal...
Wüsste man ohne dem Gefühl der Dankbarkeit überhaupt von seinem Glück?
. . .

Hach ja, es stimmt doch. Die Dankbarkeit ist wie eine Sänfte die unsere flüchtigen Glücksgefühle in die Heimat des Glücklichseins befördert.

Ich mag die Aphorismen von Ernst Ferstl so sehr, weil sie stets zu Ende gedacht sind.

Nickname 28.06.2009, 01.15 | (4/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Den Abend mit Rilke verbracht...

Aber nicht etwa nur lesenderweise. Jemand schenkte mir einen Text Rilkes, nach dessen Authentizität ich im Netz forschte. Er ist ja auf vielen Seiten zu finden, teilweise auch in Gedichtform. Aber bei rilke.de und ähnlichen Seiten fand sich gar nichts. Das machte mich natürlich erst recht neugierig.

Hier erstmal der Text, er ist so stark, dass ich ihn im Blog haben will, auch wenn er in dieser Zusammenstellung anscheinend nicht von Rainer Maria Rilke selbst stammt.

Man muss den Dingen die eigene, stille, ungestörte Entwicklung lassen,
die tief von innen kommt, und durch nichts gedrängt
oder beschleunigt werden kann,
alles ist austragen - und dann gebären…


Reifen wie der Baum, der seine Säfte nicht drängt
und getrost in den Stürmen des Frühlings steht, ohne Angst,
dass dahinter kein Sommer kommen könnte.

Er kommt doch!
Aber er kommt nur zu den Geduldigen, die da sind,
als ob die Ewigkeit vor ihnen läge, so sorglos, still und weit…

Man muss Geduld haben, gegen das Ungelöste
im Herzen, und versuchen, die Fragen selber lieb zu haben,
wie verschlossene Stuben, und wie Bücher, die in einer sehr
fremden Sprache geschrieben sind.

Es handelt sich darum, alles zu leben.
Wenn man die Fragen lebt, lebt man vielleicht allmählich,
ohne es zu merken, eines fremden Tages
in die Antwort hinein.

Rainer Maria Rilke, aus "Briefe an einen jungen Dichter" steht bei manchen dabei, aber der Originaltext lautet so:

Geben Sie jedesmal sich und Ihrem Gefühl recht, jeder solche Auseinandersetzung, Besprechung oder Einführung gegenüber; sollten Sie doch unrecht haben, so wird das natürliche Wachstum Ihres innern Lebens Sie langsam und mit der Zeit zu anderen Erkenntnissen führen. Lassen Sie Ihren Urteilen die eigene stille, ungestörte Entwicklung, die, wie jeder Fortschritt, tief aus innen kommen muß und durch nichts gedrängt oder beschleunigt werden kann. Alles ist austragen und dann gebären. Jeden Eindruck und jeden Keim eines Gefühls ganz in sich, im Dunkel, im Unsagbaren, Unbewußten, dem eigenen Verstande Unerreichbaren sich vollenden lassen und mit tiefer Demut und Geduld die Stunde der Niederkunft einer neuen Klarheit abwarten: das allein heißt künstlerisch leben: im Verstehen wie im Schaffen.
Da gibt es kein Messen mit der Zeit, da gilt kein Jahr, und zehn Jahre sind nichts, Künstler sein heißt: nicht rechnen und zählen; reifen wie der Baum, der seine Säfte nicht drängt und getrost in den Stürmen des Frühlings steht ohne die Angst, daß dahinter kein Sommer kommen könnte. Er kommt doch. Aber er kommt nur zu den Geduldigen, die da sind, als ob die Ewigkeit vor ihnen läge, so sorglos still und weit. Ich lerne es täglich, lerne es unter Schmerzen, denen ich dankbar bin: Geduld ist alles!

Auszug aus einem Brief Rilkes an Franz Xaver Kappus 1903

Dies nur, um zu klären, dass dieses "Gedicht" mit den verschiedenen Überschriften im Netz, nicht ganz authentisch zu sein scheint, so wunderbar und lehrreich die Aussage in dieser Zusammenstellung auch ist.

Nickname 24.04.2009, 01.57 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

das ist wahr....

augenblick_zitat.jpg

Nickname 27.03.2009, 01.16 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Spruchkarte

Nickname 09.03.2009, 23.34 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

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Kathy
:-) Danke liebe Regina. Habs gleich mal nachgekocht. Und ja, mit Knoblauch schmeckts besser :D
28.6.2020-23:42
Regina
Hallo @ Kathy
Ich hab sie noch nie gemacht, aber vielleicht hilft dir das weiter:
https://www.gutekueche.at/schnittlauchsuppe-rezept-13848
Gutes Gelingen! :-)
27.6.2020-19:57
Kathy
:-) Kann mir mal bitte jemand das Rezept für die Schnittlauchsupper geben?
Dange :-)
27.6.2020-0:39
Rote Rache
von Rote Rache

Do hot die guute Fraa aaber viel recht. Ih esse au 4 Knoplich om Tog.
Grieß sie
Zora :D :D :oha: :cool:
- °-° -
Schnittlauchsuppe drüber schütte.
26.3.2020-1:58
Kathy
Leute! Bei allem rumblödeln: Der Ernst der Lage lässt mich nur hoffen, Ihr seid und bleibt Alle gesund. Gebt auf Euch acht!
Die Natur erholt sich gerade vom Menschen, es hat alles seinen Sinn!
21.3.2020-0:29