Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Kunst

verhohnepipelt

Zwei Radiosprecher treffen sich in der Kantine. Fragte der eine: "Du moderierst heute die Klassiksendung?" "Ja." "Du musst die Nussknackersuite von Tschaikowsky ansagen, stimmts?" "Ja, na und?" "Ich wette, du versprichtst dich und sagst 'Nusskacker'!" "Pah, sicher nicht!" "Wett ma um eine Flasche?" "Na gut, okay."
Als dann es soweit ist, strengt sich der Sprecher sehr an. "Sie hören nun die Nussknnackersuite..." er atmet hörbar erleichtert auf... "von Peter Iljitsch Scheißkowsky."

Übrigens, ich war heute im Theater und habe eine schöne Inszenierung jenes Balletts und sehr gute Tänzer gesehen. :-)

Der Nusskacker von Scheißkowsky in Klagenpfurz (falls jemand reinsehen will)

Nickname 25.11.2011, 23.59 | (4/3) Kommentare (RSS) | TB | PL

Urwüchsiges im Kino

Bhagwan in Bayern! Und das ganze nennt sich dann:

"Sommer in Orange"

Herrrrrlich! Nicht zu viel Klamauk, jedoch Witz genug um sich so richtig gesund zu lachen.

Sehenswert!

Besonders beeindruckt war ich von der bei den Dreharbeiten 14-jährigen Amber Marie Bongard. So eine talentierte Schauspielerin!
Aber seht mal selbst:

ZDF Mediathek

Nickname 18.08.2011, 02.40 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Kino: Der Sandmann

Hat jemand schon diesen Film gesehen? Mir gefiel er sehr! Und ich musste sehr oft laut lachen, der Film ist sehr vergnüglich.

Ich mag es sehr, wenn auch kleine Nebendetails ideenreich ausgestaltet sind und das war hier der Fall. Geniale Schauspieler!
Ich finde den Schweizer Regisseur Peter Luisi spitze!

Der Sandmann – eine Komödie zwischen Wirklichkeit und Traum

Nickname 06.08.2011, 12.38 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Über: The Tree of Life

Diesen Film, der heuer die Goldene Palme in Cannes gewann, habe ich heute gesehen.

Ich war mit einer Freundin dort und wir gingen mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen hin. Ich, mit den Informationen aus der Presse, die sich vor Lobeshymnen nur so überschlugen. Und sie mit dem Wissen um Ablehnung von mehreren Seiten ihres Freundeskreises, was sie mir aber weise verheimlichte. Ich erwartete mir also viel und sie dementsprechend wenig. Und was passiert natürlich in so einem Fall? Die eine ist enttäuscht und die andere fand es eh gut. Ja ja, so ist halt der Mensch. Subjektiv beinhaltet eben oft auch, von welchem Ausgangspunkt aus man etwas wahrnimmt.

Über den Film wage ich jetzt, auch wegen dem eben beschriebenen, nicht groß und breit zu referieren. Nur so viel, ich hatte einiges nicht verstanden. Zu sehr durcheinander gewürfelt waren mir die Handlungsstränge, um auch wirklich den höheren Sinn zu erfassen. Außerdem hatte ich vorher nur von der Geschichte einer texanischen Familie gelesen und dann kam unversehens dieses mir endlos scheinende Bilderspektakel über die Entstehung des Universums, darauf war ich nicht vorbereitet.

Erleichtert, nach 20 Minuten endlich wieder der Familiengeschichte zusehen zu können, ging ich nun aber ganz in der Handlung auf. Fabelhafte Schauspieler, besonders beeindruckend die Kinder, gute Geschichte, jetzt passte alles. Aber am Ende wieder diese Esoterik, mir kam sie zu dick aufgetragen vor, aber das ist subjektiv und ich bestehe nicht auf die Richtigkeit meiner Eindrücke.

Jetzt eben las ich darüber im Spiegel. Fabelhafter Beitrag, sehr informativ. Auch wenn ich das mit dem Vater ganz anders sehe. Er war nicht nur streng, denke ich. Er war schädigend schlimm und genau das bewirkte in meinem Augen den im Spiegel so genannten "Sündefall": Den Nachahmungszwang beim Sohn, diffizil in einigen Szenen dargestellt.

Für alle, die den Film noch sehen wollen oder schon gesehen haben empfiehlt sich der schon erwähnte Spiegelbetrag:

Elektrisiert vom Wunder Leben  (Auf der Linken Seite findet man Filmausschnitte.)

Auch sehr interessant:

filmering.at

Offizielle Website zum Film

Falls ihr den Film schon gesehen habt, würde mich brennend interessieren, wie er bei euch ankam!

Nickname 22.07.2011, 02.11 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Jetzt verreiß ich mal, und wie!

In unserem Theater wurde die neue Produktion "Amerika" von Bernd Liepold-Mosser (auch Regie) nach einer Erzählung von Franz Kafka uraufgeführt.

Unsere Gazetten waren voll des Lobes, vom Höhepunkt der Saison wurde da geschrieben. Da kann ich nicht mit, da muss ich dagegen schreiben!

Meine Kritik darf subjektiv sein, im Gegensatz zu den Zeitungsredakteuren, die zumindest bei uns stets etwas vorsichtiger agieren.

Ich fand es so schrecklich, dass ich nach der Vorstellung richtig missgelaunt war.

Zugegeben, die Schauspieler waren großartig und auch die Sache mit dem phantasievollem Vorhangwechsel nach jeder Szene hatte was für sich. Den gab es so circa alle 10 Minuten, die Szenen waren nur kurz, wie Mosaiksteinchen von denen man hofft, sich am Ende zu einem vollständigen Bild zu fügen. Fast jedes Mal öffnete sich die jeweils neue Szene auf andere Weise, sehr originell, aber so gut wie immer mit denselben quietschenden Geräuschen und die klangen so, als würde ein Schiffsrumpf am Dock anschremmen.

Was mich so störte:

Da hat einer, genauer gesagt, Bernd Liepold-Mosser, das Konzept der statischen Szene durchgezogen, sehr an den Brecht-Stil der 60ger und 70ger erinnernd, nur halt ohne revolutionärem Hintergrund. Aber damit fehlt der Kern dieses Stils, in meinen Augen verdeutlicht er nicht, sondern begrenzt und macht dadurch wenig betroffen.

Das Konzept des Regisseurs, oft mal Symbolik über wahren menschlichen Ausdruck zu stellen, war der Intensität des Stückes in meinen Augen eher abträglich. Da saß einer im Rollstuhl, obwohl er gar nicht behindert war. Wozu denn, etwa um innere Unfähigkeiten zu symbolisieren? Und als er dann überraschend aufstand, deklamierte er nicht etwa in Richtung seines Gesprächspartners, sondern ganz woanders hin. Auf mich wirkte das so, als würde der Regisseur dem Schauspieler gar nicht zutrauen, Beziehungsarmut mittels echter Körpersprache rüber zu bringen. Im nächsten Szenchen saß dann der jungendliche Neffe in besagtem Rollstuhl, draufgesetzt... nein, "aufgesetzt"! Mit der Faust aufs Auge weil man dem Publikum wenig zutraut, eine klassische Kunstsünde ist das in meinen Augen! Auf mich wirkte vieles unecht, da konnten sich die teils genialen Schauspieler noch so mühen, gekünstelte Anweisungen der Regie nahmen Herzblut heraus.

Nun gut, das kann man als meine subjektive Wahrnehmung abtun und es mag zugegebenerweise Leute geben, die solches Szenario sogar goutieren.

Was mir aber am bittersten aufstößt, ist der von der Band "Naked Lunch" hergestellte musikalische Teil der Inszenierung. ("Komponiert" kann man da wirklich nicht sagen.) Tiefstes musikalisches Niveau dort, wo man eigentlich einen Kunsttempel unserer Provinz vermuten würde! Da ist ja "Musikantenstadl" noch hundertmal wertvoller, auch wenn diese Mickey Mouse-Musik mir wirklich nicht gerade zusagt.
Keinerlei musikalische Höhepunkte gab es da, ein Einheitsbrei von immer gleichen Klängen und Akkorden, in typischer Manier unserer Popularmusik, wie vom Automaten erstellt, tja, solche Software gibt es ja tatsächlich! Und Stimme, nein, die haben die Sänger von "Naked Lunch" überhaupt nicht. Irgendwann fing ich an, zu zählen, wie viele Töne in den breiigen Melodien überhaupt vorkommen, ich kam dann mal auf fünf....

Und dann zum Schluß der Schock, das Publikum jubelte der Band zu! Weil die bekannt sind, oder was? Ja sind denn alle taub???

Zurück zu den Lobeshymnen in unseren Provinzzeitungen, ein Rezensent schrieb sinngemäß: Zum Schluss ging der Hauptdarsteller einfach weg, man kann rätseln wohin, sich das so oder so denken...
Besagter Kulturredakteur hatte nicht einmal bemerkt, dass die letzte Szene im Himmel spielte, inmitten von wenig lieblichen schwarzen Engeln..! Das sagt doch so einiges über Inszenierung und Rezensenten aus, oder? 

So, jetzt habe ich ordentlich verrissen und nun ist mir etwas leichter!

Nickname 30.03.2011, 02.51 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Reinstes Vergnügen mit Musical

Gestern war ich im Musical "Singin' in the Rain" von Nacio Herb Brown.

Eigentlich bin ich ja nicht gerade ein Musical-Fan, aber diese Inszenierung gestern war wirklich das reinste Vergnügen! Da passte alles, großartig!

Besonders beeindruckte mich Nadine Zeintl als Kathy Selden. Irgendwann während der Vorstellung kam ich dann drauf, dass ich sie ja schon vor ein paar Monaten als Shakespeare-Darstellerin gleich dreimal hintereinander bewundert hatte.

So eine große Künstlerin und so außergewöhnlich vielseitig! Sie kann alles gleich gut, schauspielern, singen und tanzen! Eine Bühnenpräsenz hat sie, ja wo gibts denn sowas noch! Begeistert auch von den anderen Darstellern und innerlich inzwischen um einiges leichter trug ich am Ende fest zu den Bravorufen des Publikums bei. :-)

Kurzfilm (Sie ist in der Tanzgruppe die links vorne, dann auf der Leiter und später mit einem weißen Hosenanzug zu sehen)

Nickname 06.03.2010, 17.52 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Alfred Hrdlicka

Der wohl größte österreichische Bildhauer und Maler unserer Zeit ist heute 81-jährig gestorben.
Wer mal in Wien war wird sein bekanntestes Werk vielleicht kennen, das Mahnmal gegen Krieg und Faschismus auf dem AlbertinaplatzAuch hier zu sehen, in der Mitte der die Straße schrubbende Jude. Dieser bekam später einen Stacheldraht auf den Rücken geschweißt, weil sich immer wieder Leute drauf setzten. (!)

Politisch war Hrdlicka schwierig, der bekennende Kommunist eckte gerne überall an. So unterschrieb er seine öffentlichen Briefe im Sinne der "Lebendigkeit" des Protests, wie er meinte, stets mit "Uraltstalinist".
Ich hatte das nie verstanden, es zählte für mich aber weniger als das, was er in seinem Werk stets darstellte: Den geschundenen unterdrückten Menschen, vollkommen ungeschminkt und mit ganzer Härte.

Wenn ihr diesem Link folgt, könnt ihr sehen, wie genial er war.

Der Spiegel mit einer guten Fotoreihe!

"Ultrastalinist" statt "Turteltaube"

Wikipedia

You Tube

Nickname 05.12.2009, 23.51 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Ein Meister der Schauspielkunst

Gerade habe ich "Polizeiruf 110" mit dem Titel "Taubers Angst" im ARD gesehen.
So ein fabelhafter Krimi! Ich liebe Filme mit kunstvoller Schauspielleistung. Der Schauspieler Edgar Selge als verknöcherter Kommissar mit Angstproblemen hat mich schwer beeindruckt!
Ich sah ihn zum ersten Mal. Da hatte ich wohl was versäumt....

Nickname 04.12.2009, 23.22 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Bin Kulturgenießerin gewesen

Ein Wochenende mit viel Kunst war das für mich.
Gestern war wieder österreichweit "Lange Nacht der Museen". Man kann da immer mit einem Ticket um nur 13 Euro sämtliche Museen, Galerien und sonstige Ausstellungen besuchen. Zusätzlich gibt es einige Kunstevents. Spezielle Busse fahren (inklusive) von einem Veranstaltungsort zum anderen. Und das alles von 18.00 bis 1:00.
Eine tolle Sache! Allein in unserem Bundesland gab es ca. 38.000 Besucher.

Gibt es das in Deutschland auch?

Ich war allerdings zugleich auch im Theater. Wieder Shakespeares Sommernachtstraum, zum dritten Mal und noch einmal der volle Genuss. Ein besonderer sogar, ich saß in der ersten Reihe Mitte und da die Schauspieler zeitweise auf gleicher Ebene agierten, musste ich oft mal die Füße einziehen. Ich weiß, es ist verrückt dreimal zu gehen, aber zweimal kostete mich die Karte nichts! :-) Dank Frau Germana, dankeeee!

Vom Theaterbalkon sah es in der Pause zum Ausgangspunkt der "langen Nacht" hin so aus:

lange_nacht09.jpg

Und ich dann eifrig dabei bis halbeins. :-)

Heute Konzert im kleinen Café. Zwei große Künstler spielten nur für ein Essen zwei Stunden anspruchsvollen Jazz. Das ist Idealismus! Einer davon hier im You Tube.

Zusätzlich hatte ich heute meine Schwester mit Freund hier, sie waren aus Salburg angereist, damit er mir Holz aufarbeitet, als Arbeitssklave sozusagen. Nicht schlecht, was? Aber normal, oder? Doch doch! Männer sollten noch viel mehr als Arbeitssklaven für die Weibchen hergenommen werden, finde ich. ;o)

Nickname 05.10.2009, 01.49 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Theatererlebnis

Einen so phantastischen Theaterabend wie heute habe ich schon lange nicht mehr erlebt. Gegeben wurde das Schauspiel "Ein Sommernachtstraum" von William Shakespeare.
Da stimmte alles. Die ideenreiche Regie, das künstlerische Bühnenbild, die Kostüme, die großartigen Schauspieler, alles bildete eine Einheit und jeder Augenblick war spannend.
Hier konnte man wieder einmal erleben, dass auch eine moderne Inszenierung dem Werk dienen kann, der Wald zum Beispiel war nichts als wandernde leuchtende Stäbe und doch war es für den Zuseher eben ein Wald, genial gemacht!

Eine Fotoshow sieht man hier.

Aber mehr noch zeigt dieses Video. Zweimal kann man da auch kurz Alexander Pschill als Puck sehen. Dieser Schauspieler, bekannt unter anderem durch eine Rolle in der Serie "Kommisar Rex" legte seine Rolle so genial an, dass man gar nicht genug von ihm bekommen konnte.

Alexander Pschill sagt selbst von seiner Rolle: "Die von mir dargestellte Figur gab es schon vor Shakespeare - Pucka hieß die im mittelalterlichen England - und die ist eigentlich der Teufel. Das ganze Niedliche war da nicht vorhanden - der ging so richtig zur Sache".

Ein herrliches Erlebnis war das und wir sprachen alle davon, diese Aufführung nochmal sehen zu wollen!

Nickname 19.09.2009, 01.51 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

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Rote Rache
von Rote Rache

Do hot die guute Fraa aaber viel recht. Ih esse au 4 Knoplich om Tog.
Grieß sie
Zora :D :D :oha: :cool:
26.3.2020-1:58
Kathy
Leute! Bei allem rumblödeln: Der Ernst der Lage lässt mich nur hoffen, Ihr seid und bleibt Alle gesund. Gebt auf Euch acht!
Die Natur erholt sich gerade vom Menschen, es hat alles seinen Sinn!
21.3.2020-0:29
Regina
Ach so :D da bin ich aber froh, Kathy :-) aber nun wissen Sie was zu tun ist, falls Husten sich meldet :D
9.3.2020-18:44
Kathy
LOL, Danke Regina :D - wenns dann soweit kommt, aber das da unten war nur ein C-Scherz. :cool:
°^°^°
o ohh :-O
8.3.2020-22:42
Regina
Oh weh! :-( Viel trinken, aber nix Kaltes, Hustenbonbons lutschen, Hustensaft schlucken, Honig löffeln... gute Besserung und alles Liebe :-)
8.3.2020-22:22